Mit Sammer durch den Sommer

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Chris Sammer dürfte vielen ein Begriff sein – schließlich gilt er als Windsurf-Legende! Vor einigen Jahren hat der ehemalige Windsurf-Pro seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Im Rahmen der SammerSurf-Tour (www.sammersurf.com) ist er den ganzen Sommer über quer durch Österreich unterwegs, um immer mehr Menschen mit dem Surf-Fieber zu infizieren. Wir haben nachgefragt, wie es dazu gekommen ist, welche Termine heuer noch anstehen und welche persönlichen (Windsurf)-Ziele er verfolgt.

Wie ist dein Unternehmen SammerSurf überhaupt entstanden?

Ich bin seit elf Jahren als selbstständiger Handelsvertreter bei Boards & More tätig. Meine Hauptaufgabe ist der Sales-Part, Surf- und Kitetests mache ich eigentlich nur am Rande. Die Arbeit und das Draußen-Sein bei Events macht mir aber am meisten Spaß, und ich habe auch schon früher – also vor 2007 – meine S(u)ammer-Camps im Windsurfbereich organisiert. Die sind immer gut angekommen, und ich glaube, mir liegt es einfach, den Leuten Boardsportarten, speziell Windsurfen und seit ein paar Jahren auch SUP näher zu bringen. Ich finde es einfach cool, wenn die Leute mit einem Grinsen vom Wasser kommen und man eine gemeinsame Leidenschaft teilen kann. Deshalb sind wir auch jedes Wochenende unterwegs und wollen so viele Leute wie möglich aufs Wasser bringen …  was sich natürlich auch positiv auf den Verkauf auswirkt. Ich glaube, keiner meiner Kollegen tut sich so einen Aufwand an. Manchmal koordinieren wir drei bis vier Testevents an einem Wochenende! Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir ein super Team haben – auf die Jungs und Mädels kann man sich zu 100% verlassen. Ohne dieses Team würde es auch nicht gehen. Ob das dann in irgendeiner Relation zum Verkauf steht, sei dahingestellt … die größte Belohnung ist und bleibt ein Lächeln!

Bist du auch beim Kiten aktiv?

Den Kitesektor habe ich im Testbereich mehr oder weniger komplett abgegeben. Ich bin beim Windsurfen und im SUP-Bereich einfach kompetenter. Viele glauben, dass mich Kiten nicht interessiert, das ist aber nicht so. Ich gehe selbst super gerne aufs Wasser – hauptsächlich mit einem Directional, das taugt mir einfach besser als Twintip fahren.

 

Kannst du dich bei so vielen Testevents zwischendurch auch mal entspannen?

Ich habe mich vielleicht letztes Jahr und heuer ein wenig übernommen … Ich muss zugeben, es ist da schon fast ein krankhafter Ehrgeiz geworden, jedes freie Wochenende irgendwie noch mit einem Test vollzustopfen.   Aber da muss ich nun durch! 2019 wird es sicher wieder eine SammerSurf-Tour geben – aber etwas konzentrierter. Und vielleicht mehr Coaching für Kleingruppen anstatt der Massen-SUP-Tests in riesigen Bädern oder auf Großveranstaltungen.

 

Zusätzlich organisierst du ja auch immer wieder Wettbewerbe.

Ja, ein Programmpunkt, der bis jetzt heuer sicher das Highlight war, war der Auftritt bei den Bubble Days in Linz. Dort haben wir das XL-SUP-Rennen organisiert. Nach außen hin war das vielleicht „nur“ ein SUP-Rennen mit 16 Teams – aber dafür war jede Menge Vorbereitung nötig! Im letzten Moment hat doch noch alles gut funktioniert … und ich wahr heilfroh, als alles vorbei war. Jedenfalls ist das Rennen super angekommen, und das ist das Wichtigste!

 

Was hat sich durch die neue Boards-&-More-Marke Duotone für dich geändert?

Nun ja, dadurch ist momentan natürlich noch ein wenig mehr Arbeit reingekommen. Wir sind mitten in der Demo-Test-Intro-Tour. Unser Ziel ist jetzt, so schnell und so oft wie möglich an den Spots vor Ort zu sein, um die Marke bekannt zu machen. Ich würde mir wünschen, dass Duotone nächstes Jahr voll etabliert ist!

 

Welche Rolle spielen deine Unternehmenspartner bei der SammerSurf-Tour?

Ich habe meinen Partnern und Sponsoren jede Menge zu verdanken! Wenn ich VW nicht als Partner hätte, wäre die Tour so nicht möglich, es ist einfach total lässig, dass sie die Tour so unterstützen. Der VW Crafter ist einfach ein Wunder – er bietet unglaublich viel Platz und das erspart mir richtig viel Arbeit und Zeit. Ein weiterer Partner ist FitInn – sie haben es beispielsweise ermöglicht, dass wir diesen Sommer zwei Tage lang im Gänsehäufelbad waren und die Leute dort unter professioneller Anleitung kostenlos SUP-Schnuppern konnten. Natürlich ist Boards & More dabei mit dem Material mit an Bord.

 

Wie sieht es mit Events für Kinder aus?

Mir fehlt leider die Zeit, als Trainer selbst aktiv dabei zu sein. Aber das Mindeste, das wir tun können, ist Kids-Events mit Material von Fanatic zu supporten – zum Beispiel die Kids-Camps von Upsidedown, bei denen Max Brinnich als Trainer fungiert. Ich finde es super, dass wir da als Materialpartner mit dabei sein können – die Events sind einfach top und es sollte eigentlich noch viel mehr davon geben! Kids lieben es am Wasser zu sein und (so blöd und abgedroschen es klingen mag) Sie sind die Zukunft unseres Sports. Es wäre wünschenswert, dass sich alle, die in der Surfindustrie – z. B. in den Shops, Schulen oder ähnlichen Einrichtungen – involviert sind, noch stärker um die Themen Kids und Jugend kümmern.

Wie steht’s um deine persönlichen Benchmarks und Ziele beim Surfen?

Naja, ich geh jetzt langsam auf den 40er zu – und da muss noch einiges passieren beim Windsurfen! Ich hab da noch ein bis zwei Moves, die ich unbedingt lernen will. Beim Kiten will ich einfach weiter Spaß haben und mit dem SUP geh ich als Ausgleich aufs Wasser … Rennambitionen hab ich derzeit noch keine.

 

Mehr Infos zur SammerSurf-Tour: www.sammersurf.com

Alle Tourstopps: www.sammersurf.com/tourstops