Kitesurfen & Surfshop Upsidedown

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Pioniere im Kitesurfen

Seit 1999 sind wir quasi an vorderster Front in Sachen Kitesurfen. Damals haben wir als einer der Ersten Kitesurfkurse am Neusiedlersee angeboten. Und wir wussten auch sofort: Dieser Sport hat Zukunft und ist hier um zu bleiben. Tom und sein damaliger Partner kann man durchaus als Pioniere im Kitesport in Österreich bezeichnen.

Pioniere im Kitesurfen

Die frühen Zeiten waren jedoch die wilden Zeiten… 2-Leiner Tube Kites ohne auslösbaren Chickenloop waren damals Standart und wer damals dabei blieb wollte es wirklich! Die erste Revolution kam mit den 4-Leiner Kites die quasi „Depower“ hatten – jedoch weit entfernt von dem was man heute unter „Depower“ versteht. Wir bauten 2-Leiner auf 4-Leiner um und rüsteten Bars mit Auslöse-Mechnismus aus. Durch unsere Segelwerkstatt kamen wir auch schon in den ersten Jahren des Kitesurfens mit kaputten Schirmen in Kontakt und haben seit damals sehr viel Erfahrung im Bereich Kitereparaturen gesammelt.

In den Anfangsjahren waren die Großen Marken Wipika (gibt es nicht mehr), Naish, Gaastra und North(jetzt Duotone). Kurze Zeit später kamen auch schon Marken wie Slingshot, Cabrinha oder Ozone dazu.

Jo in MauritiusJo, das wandelnde Kitelexikon

Im Jahr 2004 kam unser heutiger „Chef der Kiteabteilung“ Jo in den Shop weil er seine Leidenschaft zum Beruf machen wollte. Seit damals saugt er jegliche Informationen zum Thema Kiteschirme, Boards und der Szene auf wie ein Schwamm und manche bezeichnen ihn auch als wandelndes Kitelexikon! Er hat in seiner Laufbahn im Shop auch viele Entwicklungen erlebt: vom reinen C-Kite (damals gab es nichts anderes) über die 5ten Leine, oder den ersten Bowkite, SLE-Kites und vieles mehr. Gemeinsam mit Tom hat er auch schon der einen oder anderen Marke beim Testen neuer Kites & Boards geholfen und so zur Entwicklungsarbeit im Sport beigetragen. Das Testen der neuen Kites & Boards ist auch eines unserer Hauptanliegen und so gibt es kaum einen Kite oder ein Board das nicht einer von uns im Shop gefahren ist.

 

 

Kitesurfen lernen

Auch das Thema Kitekurse hat uns nicht in Ruhe gelassen und so haben wir 2007 die Kiteschule Kite2fly.com übernommen und bieten dort seit mittlerweile über 10 Jahren als VDWS Zertifierte Schule Kitekurse an. 2018 haben wir im Zuge der Stranderneuerung auch eine neue Station gebaut und bieten dort auch Material-Storage an.

Wandel des Kitesurf Marktes

Der Kitemarkt hat sich seit den Anfangszeiten stark gewandelt. Konnte man am Anfang eigentlich nur zwischen 3-4 Marken auswählen und auch die hatten höchstens 2-3 Modelle im Programm ist der Markt heute nahezu unüberschaubar! Ständig kommen neue Brands dazu – wenn man will kann man sich innerhalb weniger Wochen von einer Fabrik in China eigene Kites mit vorgefertigten Schnitten/Profilen produzieren lassen. Wir arbeiten im Shop allerdings seit Jahren mit etablierten Marken wie Slingshot, North/Duotone, Ozone, Cabrinha, GA-Kites, Flysurfer oder F.one zusammen. Diese Firmen haben zum einen jahrelange Erfahrung und spielen qualitativ in der obersten Liga, und zum anderen über Vertriebs- und Service Strukturen verfügen die für uns bzw. den Endkunden extrem wichtig sind! Speziell beim Thema Service sind wir sehr bedacht darauf, unsere Partner & Lieferanten mit Bedacht zu wählen, weil wir unseren Kunden das bestmöglichste Service bieten möchten!

Größter Kiteshop in Österreich

Über die Jahre haben wir uns zum größten Kite-Shop in Österreich entwickelt und haben ständig enorm viel Material lagernd. Zum einen Auslauf & Abverkaufsware, aber natürlich auch die neuesten Kites und Boards der erwähnten Marken.

Foilexperen

Und auch was die Trends und Entwicklungen des Sports angeht sind wir immer dabei alles was neu ist zu probieren und uns ein Bild davon zu machen. So sind wir auch über das Kiteracing schon vor Jahren zum Foilen gekommen und zählen heute in diesem Bereich sicherlich auch zu den Experten.

100% Leidenschaft zum Wassersport

Unsere Leidenschaft für den Sport ist auch nach fast 20 Jahren ungebremst und auch unsere Antriebskraft im Shop. Wir hoffen Ihr könnt diese Leidenschaft spüren wenn ihr im Shop vorbeikommt und wir versuchen auch immer was davon weiterzugeben.

Surf Games 2018: Max Brinnich holt den Windsurft Staatsmeistertitel

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Surfshop Upsidedon Team höchst erfolgreich

Am 5. und 6. Mai haben in Podersdorf am Nord-Nord-Strand (also quasi vor unserer Haustür) zum zweiten Mal die Surf Games (Link: www.surf-games.at) stattgefunden. Ein genialer Event mit insgesamt zehn verschiedenen Kite- und Windsurf-Contests – unter anderem den österreichischen Staatsmeisterschaften im Windsurf-Slalom und Windsurf-Freestyle. Dabei haben unsere Teamrider wieder ordentlich abgeräumt: Marco Lang wurde Staatsmeister im Windsurf-Slalom und sichterte sich auch Platz eins in der Windsurf-Wertung beim Longdistance-Race, bei dem Tom Böhm vom Upsidedown-Team Dritter wurde. Auch in der Strapless-Freestyle-Wertung landete das Team Upsidedown mit Jo Kuenburg (3. Platz) auf dem Stockerl. Unser Nachwuchs-Kite-Talent Clemens Siraki holte sich in der Kitewertung des Longdistance-Race Platz drei. Und dann wäre da noch Max Brinnich, der den Windsurf-Freestyle-Bewerb für sich entscheiden konnte und somit Staatsmeister 2018 wurde! Hier erzählt uns Max, wie er sich in den vergangenen Monaten auf die ÖM vorbereitet hat.

Von Kroatien über Südfrankreich nach Neusiedl

Ich hab mir eigentlich bereits am Anfang des Jahres vorgenommen, dass ich die österreichische Meisterschaft gewinnen will, wenn nur irgendwie die Chance auf Wind und einen halbwegs fairen Contest besteht. Leider hab ich mir aber letzten Winter beim Training in Brasilien das Handgelenk ziemlich zerstört (Kahnbein) und war erstmal recht lange raus aus dem Wasser, das hat sich leider bis Anfang/Mitte März gezogen, und richtig schmerzfrei ist es noch immer nicht.

Um für den Surfworldcup in Neusiedl schnell fit zu werden hab ich mich dann im Jahrhundert-Winter entschlossen, einen Kickstart für die Saison zu machen: Zuerst war ich in Kroatien bei Yugo (Südwind), um mal zu testen, ob die Hand hält und dann habe ich mich mit meinem Bus auf den Weg nach Südfrankreich gemacht (1900 km) one way … Dort gab es eher raue Bedienungen mit fast immer 45 Knoten plus – aber vier Wochen später hab ich mich dann wirklich bereit gefühlt, beim Windsurfen anzugreifen.

Beim Surfworldcup in Neusiedl war meine Leistung leider noch nicht konstant genug – und im Nachhinein betrachtet auch mein Mindset nicht ganz richtig. So hat’s noch nicht ganz für perfekte Heats gereicht. Aber vor allem in der Double Elimination gegen Julien Mas war ich schon zufrieden.

Event am Lieblingsspot

Eine Woche später: Surf Games Podersdorf. Ein Contest an meinem Lieblingsspot! Leichter Wind aus Nordwest, ein 5.2er North Idol Segel und 100-l-Freestyle Bedienungen – zwar nicht meine Lieblingsconditions, aber doch ein Setup, auf dem ich letzten Herbst in Sri Lanka sehr viel trainiert habe.

Morgens, 9 Uhr: Im Gegensatz zu Neusiedl habe ich Gefühl, bereit zu sein – das könnte der Tag der Tage werden. Als mir beim Warmup die ersten Powermoves locker in absolutem Leichtwind von der Hand gehen, wird das Gefühl immer besser…

Durch die Vorrunden maschiere ich problemlos, habe einfach Spaß am Surfen … Diesmal auch wieder mit musikalischer Untermalung – denn ich verwende wie auch beim Freifahren meine Kopfhörer mit integrierten MP3 Player (JBL Endurance Dive) und kann super abschalten. Im Finale treffe ich auf meinen absoluten Angstgegner: Chris Sammer. Unser nicht alter Altstar, der einzige Österreicher, der jemals einen Freestyleworlcup gewonnen hat und noch immer fahrtechnisch voll up to date. In der Woche davor musste ich mich Chris in Neusiedl geschlagen geben. Diesmal attackiere ich wie von der Tarantel gestochen, starte das Winners-Finale nach zwei Sekunden mit einem durchgeglittenem Shaka, und ein paar Konos und Switch Moves später stehe ich als Gewinner fest!

Jetzt muss ich fast drei Stunden warten, bis die Rückrunde im KO-System ausgefahren ist. Bei Sonnenuntgergang mit etwas mehr Wind bin ich dann gut angeblasen anstatt leicht unterpowert. Beim Warmup fühle ich mich absolut nicht wohl am Setup – die Segelducks klemmen und die Moves fühlen sich im Vergleich zu ein paar Stunden zuvor auch nicht so sicher an. Aber kaum geht die grüne Fahne hoch, funktionieren meine Moves plötzlich wieder. Acht Minuten später werde ich am Strand als Gewinner verkündet und kann nicht mehr aufhören zu grinsen!

 

Der Max Brinnich Masterplan:  Das Level weiter pushen

Insgesamt waren die Surf Games für mich ein voller Erfolg und irgendwie auch die Bestätigung dafür, dass sich surfen bei schlechten, nicht so lustigen Bedienungen trotzdem auszahlt. Mein persönliches Fazit: Die Zeit in Sri Lanka hat mich wirklich vorangebracht, und im Gegensatz zu den meisten anderen kann ich die aktuellen Powermoves auch bei sehr wenig Wind springen – das macht in Podersdorf bei einem Contest einfach den Unterschied.

Für nächstes Jahr nehme ich mir ganz klar vor, meinen Titel zu verteidigen. Aber eines habe ich schon bemerkt: Für einen Sieg muss einfach alles zusammen passen, und die anderen werden bestimmt auch nicht stehen bleiben. Deshalb hilft nur eines: das Level weiter nach oben zu pushen!

Mehr Infos und Fotos zu den Surf Games 2018 findet ihr hier:

Surf Games (Link: www.surf-games.at )
Surf Games – Nachbericht auf Kitejoy (https://www.kitejoy.at/de/surf-games-podersdorf-2018-2/ )