Upsidedown Back in Action – Newsletter 3/20

Posted on Posted in Allgemein, News

Endlich ist so etwas wie Normalität am Neusiedler See eingekehrt und wir sind wieder täglich für Euch im Shop! 
TESTEN VORM KAUFEN
Bei Wind geht’s rund am Wasser, deswegen wollen wir Euch einmal mehr darauf hinweisen, dass man im Surfshop Upsidedown nicht nur die tollsten Wassersportgeräte kaufen, sondern vor dem Kauf auch testen kann. Wir sind selbstverständlich immer bemüht euch best möglichst zu beraten, aber so habt Ihr bei uns auch die Möglichkeit Euch eine eigene Meinung zu bilden!
Kommt vorbei, wir freuen uns auf EUCH!

P.S.: Wir verschicken unseren Newsletter (4-5mal im Jahr) auch per Mail, falls Ihr Euch anmelden wollt: https://shop.usd.at/de/newsletter.php

KITE TEST

Von Duotonehaben wir praktisch die komplette Range zum Testen bei Kite2Fly. Egal ob Dice, Juice, Evo, Neo, Mono, Vegas oder der Capa – you name it, we have it. Natürlich gibts auch jede Menge Waveboard und Twintip. Außerdem haben wir die Highlightes von Ozone, Slingshot, Cabrinha, Levitaz und Appletreeebenfalls im Test.

WINDSURF TEST

Hier haben wir einen bunten Mix aus der Duotone/Fanatic Range:  von Skates, über Blasts bishinzu Geckos und dem Foilboard Stingray, als Segel gibt’s E.Pace, S.Pace, Idol, Super Hero uvm. Außerdem haben wir unsere Neuzugänge Severne(Blade, S1) und Goya(Banzai) und natürlich Slingshot Foilboards für Euch zum Testen.

WING TEST

Zum Wingen haben wir einige Fanatic Sky Boards(Sky Wing 5.4, Sky SUP 6.3; Sky SUP Windsurf 6.7), Wings von Duotone, Ozone und Slingshot und Foils von Fanatic mit 60cm Mast (perfekt für den Neusiedler See)

NEUES VIDEO
Unser Chris war mit dem neuen Duotone Echo Wing und Fanatic Sky Wing zu einer schönen Abendsession draussen.
https://www.youtube.com/watch?v=j5zgJyhOGOg
Falls Ihr jetzt mal Lust bekommen habt, selbst Wingen zu probieren, wir bieten selbstverständlich auch Wingschulungen am Neusiedler See an.

NEUE FLIPFLOPS
Achtung wir haben die beliebten Kork Flip Flops von F2 wieder.
Den ganzen verbleibenden Mai verkaufen wir sie um 25€ anstatt 30€.
Kommt vorbei und holt euch den bequemen Beachstyle für den Sommer.

Windsurffoilen – eine kleine Übersicht

Posted on Posted in Allgemein, News

Vermutlich steht uns ein Sommer wie damals, ein Sommer an den Homespots bevor. Aber anstatt mit antik anmutenden Verdrängerboards über den See zu schippern, können wir uns im Jahr 2020 dank modernen Foiltechnik auch bei Wind unter 10 Knoten ins Gleiten (oder viel mehr Fliegen) bringen. Grund genug euch einen Einstieg mit den wichtigsten Begriffen und eine kleine Übersicht an Produkte geben, die ihr bei uns kaufen oder testen könnt.

Der Trend des Windsurfens mit Foil ist ja eigentlich nicht mehr ganz neu, trotzdem entdecken noch immer viele Windsurfer die Vorzüge davon. Die Disziplin Windsurffoil als eine Disziplin zu bezeichnen ist fast etwas schwierig, weil eigentlich auf jede Disziplin aus dem echten Windsurfen am Foil geht (Welle, Freestyle, Freeride, Race). Viele Windsurfer denken bei wenig Wind und Foil erstmal auch an riesig Segel – das stimmt nur zum Teil. Für die meisten wird nämlich ein Freeride-Foil Setup interessant sein, das geht auch früh los kommt aber mit Segelgrößen bis zu 6.5m2 locker aus! Wir werden uns in diesem Beitrag hauptsächlich mit den Begriffen Rund ums Foilen beschäftigen und geben eine USD Produktübersicht zum Thema Freeride-Foil (die beste Variante – zumindest für uns)

Das richtige Foil

Das wichtigste Element beim Windsurf-Foilen ist, wie schon der Name sagt, das Foil an sich. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an verschiedenen Herstellern mit teilweise riesiger Produktauswahl, da wird es für Einsteiger in den neuen Sport gleich zu Beginn schwierig, die Übersicht zu behalten und das richtige Produkt zu wählen.
Als erste Hilfestellung sollte man sich überlegen ob man sich eine komplettes Foilset (also Board und Foil) zulegen will oder sein vorhandenes Brett (dazu bald mehr) nutzen möchte. Wir empfehlen bei Board/Foil Kombinationen immer bei einem Hersteller zu bleiben, da so die Abstimmung einfach passt.

Anschließend sollte man sich folgende Fragen stellen (Reihenfolge beliebig).

Welches Box- oder Schienensystem möchte ich verwenden?

Es gibt akutell drei verbreitete Systeme:
• Foil-Deeptuttlebox
• Track Mout/Schienen System
• Foil Powerbox

Die Foiltaugliche Deeptuttlebox hat den Vorteil, dass das Foil bei jeder Session immer an der absolut gleichen Stelle sitzt und das Boxsystem, das im Vergleich stabilste ist.
Beim Tracksystem sind zwei Schienen nebeneinander, das Foil wird mit 4 Schrauben auf der Unterseite befestigt. Es kann hier Verrutscht werden, womit das Foil ideal ausbalancieren kann und praktisch jedes Foil verwenden kann.
Die Powerbox Adapter für Freerideboards können wir eigentlich nicht empfehlen, da die Powerbox (konisch und nur eine Schraube in der Mitte) absolut nicht für die Belastung eines Foils ausgelegt ist. JP Australia bietet 2020 in allen Boards extra verstärkte Powerboxes zum Foilen an, wir können aber erst nach einem Langzeittest eine ehrliche Meinung dazu abgeben.

Welche Mastlänge sollte ich wählen?

Eine weitere essentielle Frage ist die nach der richtigen Mastlänge. Die richtig Antwort darauf zu geben ist nicht ganz so einfach, kommt in erster Linie aber auf den Spot an. Prinzipiell hat man mit einem längeren Mast mehr Möglichkeiten. Hat man weniger Länge zur Verfügung, können größere Wind-Wellen wirklich tricky werden, mit einem 90cm Mast hätte man aber absolut keine Probleme, weil man einfach über den gesamten Chop fliegen könnte. Egal, zurück zum eigentlichen Thema: Bei uns am Neusiedlersee ist alles über 75cm momentan nicht sinnvoll. Letzten Herbst war 75cm am absoluten Limit. Interessant sind hier die modularen Systeme von Slingshot oder Fanatic, wo man relativ preisgünstig verschiedene Mastlängen später dazu kaufen kann. Slingshot hat 61cm und 76cm im Programm, Fanatic zB 60 und 75cm. Natürlich gibt es auch von allen Herstellern längere Foilmasten.

 

Was heißt Low Aspect/High Aspect Ratio?

Oft wird in Marketing Texten der Begriff “High Aspect” oder “Low Aspect” Ratio verwendet- aber was heißt das eigentlich. Dabei geht es in erster Linie um das Verhältnis von der Flügel Länge zur Breite. Ok, aber was heißt das jetzt für mich?!
Während Low Aspect Flügel meistens breiter sind auch oft deutlich mehr Fläche haben, sind die High Aspect Flügel im Vergleich schmäler.
Es kommt ein bisschen auf den Einsatzzweck an: will man mit wenig Wind, wenig Boardspeed fliegen: Lowaspect Flügel (Fanatic Flow 1250 oder 1500, oder Slingshot Fwind, oder Starboard Supercruiser), will man bei viel Wind mit viel Speed foilen nimmt man ein High Aspect Foil (wie zB Neilpryde F4 oder Starboard GTR)

Carbon oder Alu?

Generell haben die meisten Foils Flügel aus Carbon, die Fuselage und der Mast sind öfter aus Alu. Natürlich hat ein Carbonfoil mehr Leistung und ist auch deutlich leichter, ABER das mehr Gewicht eines Alu Foils spürt man im Wasser kaum! Am Beginn einer Foilkarriere, reicht ohne Bedenken auch ein günstigeres Aluminium Foil.

Welche Foils haben wir zum Testen im Surfshop Upsidedown?

  • Slingshot FWind mit dem 84er und 78er Flügel mit 61cm und 71cm Mast.
  • Fanatic Flow 900 (60er Mast)
  • Fanatic Flow 1250 und 1500 (75er Mast)

Gerne könnt ihr zu einem Beratungsgespräch oder zum Testen vorbeikommen. Im nächsten Beitrag wollen wir auf die verschiendene Boardoptionen und Racefoils eingehen.
Bis bald am See!
Euer Team Upsidedown

P.S: am Wochenende wird’s windig!

Kite-Bars und Leinen Setups – Was wirklich zusammen passt

Posted on Posted in Allgemein, Kitesurf, News

Wir werden im Shop immer wieder gefragt: Kann ich diese XY Bar für diesen YX Kite verwenden. Daher wollen wir uns diesem Thema einen eigenen Beitrag widmen. Wir können jetzt natürlich nicht alle Bars, die es am Markt gibt, einzeln besprechen aber wir wollen mal einen grundsätzlichen Überblick bieten.

Safety System

Das Safety System ist in diesem Zusammenhang wohl die wichtigste Frage! Welches Safety System hat der Kite – und welches die Bar? Es gibt im Prinzip (bis auf spezielle Ausnahmen) 3 verschiedene System:

  • 5-Leiner Safety
  • 4-Leiner Single Frontline Safety (SFS)
  • 4-Leiner Double Frontline Safety (SDS)

Die 5-Leiner Safety war lange Zeit die sicherste Lösung – die 5te Leine geht in die Mitte der Fronttube und der Kite weht daran aus, wenn man das Quickrelease betätigt (Chickenloop öffnet).

Diese Lösung stammt noch aus Zeiten der C-Kites und durch die Verbreitung von Bridle-Kites (Schirmen mit Waageleinen) wurde sie immer mehr von den 4-Leiner Safety Systemen abgelöst. Heute haben eigentlich nur mehr reine Freestyle C-Kites eine 5te Leine.

Auch die 4-Leiner Double Frontline Safety wird nicht mehr viel verwendet – Kite Modelle von F.One oder Core, die einige Jahre alt sind, haben noch dieses System. Die am meisten verbreitete Lösung ist seit einigen Jahren die Single Frontline Safety. Dabei weht der Schirm an einer Front(Power) Leine aus, die Bar rutscht an dieser Leine rauf, wenn man das Quickrelease betätigt. Alle Marken die wir im Sortiment führen (Ozone, Slingshot, Duotone, Cabrinha, Airush, Flysurfer) bieten diese 4-Leiner Single Frontlein Safety!

Also gilt es als erstes zu klären ob die Safetysysteme des Kites & der Bar die man verwenden will zusammenpassen!

 

Leinen Setup

Dies ist der nächste wichtige Punkt. Es verschiedene Varianten von Leinen Setups, dabei sind die Frontleinen (Powerleinen) gemeint.

Manche Hersteller verwenden ein sogenanntes „Y“ in den Frontleien – das heißt vom Adjuster geht zuerst eine dickere Leine weg und teilt sich dann auf 2 Leinen auf – die Powerleinen bilden somit ein „Y“.

Die andere Variante ist ein sogenanntes „V“ in den Frontleinen. Hierbei laufen die zwei Frontleinen runter bis zum Adjuster und bilden somit ein „V“.

Bei der Y-Variante gibt es noch Unterschiede– und zwar dabei wie hoch das Y ist bzw. wie lange die dicke Leine ist bevor sie sich auf 2 Frontleinen aufteilt.

Manche Kiteschirme werden mit Y in den Frontleinen entwickelt und brauchen daher dieses Setup für optimale Performance. Sie funktionieren zwar meist auch mit einem V, aber teilweise mit deutlich schlechteren Flugeigenschaften. Speziell bei großen Kites werden die Nachteile, wenn das Leinen-Setup nicht passt, sehr deutlich zu spüren sein.

Einen Kite, der ein V „braucht“ mit Y Setup zu fliegen hingegen, wirkt sich nicht so sehr auf die Performance – deutlich aber auf das Barfeeling aus.

Pigtails

Zu guter Letzt – das geringste „Problem“: die Pigtails. Das sind die letzten Stücke an den Leinen die mit Knoten oder Schlaufe versehen sind um die Leinen an den Kite anzuknüpfen.

Manche Hersteller haben an den Frontleinen einen Knoten und an den Steuerleinen eine Schlaufe – andere Hersteller umgekehrt. Dies kann einfach geändert werden indem man die Pigtails vertrauscht – bzw. gibt es diese auch als Ersatzteile um sie an die Bar oder den Kite zu knüpfen.

Frühlingscheck

Bevor Ihr in der neuen Saison das erste Mal aufs Wasser geht solltet ihr euren Kite und eure Bar gründlich checken. Unser Harald von Kite2Fly hat ein Video dazu gemacht, auf was man achten sollte. Gerne helfen wir Euch auch beim Checken vom Material – dann seid ihr ganz sicher, dass alles passt.

Solltet Ihr Fragen zu eurem Bar Setup oder Safety System haben, könnt ihr selbstverständlich jederzeit bei uns im Shop vorbeikommen. Wir helfen Euch gerne weiter!

Komplett FOILSÜCHTIG – Markus Hetzmannseder

Posted on Posted in Allgemein, News

 

Markus Hetzmannseder ist ein waschechter Traunsee-Local. Obwohl er wahrscheinlich nicht vom windreichsten Spot Österreichs kommt, hat Markus dort Frontloops gelernt, war einige Jahre bei internationalen Freestyle Contests dabei und hat 2018 mit dem Foilen seine neue Leidenschaft entdeckt. Mittlerweile betreibt der Upsidedown Teamrider eine mobile Windsurffoil-Schule im Salzkammergut, denn was früher eine Qual war (genau zu wenig Wind), liefert jetzt perfekte Conditions – fast jeden Tag! Wir haben Markus zum Interview geladen, genauer nachgefragt und auch ein paar Tipps zum Foilen lernen gesammelt -damit auch Ihr schneller aufs Foil kommt!

 

Interview

Hey Markus, warum hast Du als ambitionierter Freestyle- und Wavewindsurfer eigentlich zu Foilen begonnen, das ist ja recht weit auseinander eigentlich?

Eigentlich war das so eine fließende Entwicklung. Ich war zunehmend von den Bedingungen zu Hause gelangweilt, mit der Familie zu reisen ist aber nicht immer leicht und dann tauchten plötzlich immer mehr Videos von Balz Müller (wer ihn nicht kennt checkt mal das Video) am Foil auf. Der Typ war damals schon sowas von progressiv: ist gesprungen, Duckjibes, Loops alles einfach – das sah viel mehr nach Spaß aus, als das bekannte „Foilen“ mit riesigem Material.

Dann habe ich im Herbst 2018 den Entschluss gefasst: Ich will das auch. Ich will an meinem Homespot (Rindbach) einen Loop mit dem Foil springen. Das war quasi auch Back to the Roots mit 19 hab ich dort meinen ersten Loop beim Windsurfen gemacht und jetzt 2-3 Jahre später 😉 gab es eine neue Herausforderung. Besonders interessant ist das halt, weil wir die Conditions echt direkt vor der Haustüre haben (foile meistens mit 5.4 oder 5.8) und man endlich mehr Surftage sammeln konnte.

Wie waren Deine ersten Foilsessions?

Beim ersten Mal war eine gesunde Art von Respekt dabei. Ich hatte ein bisschen ein mulmiges Gefühl, ähnlich wie wenn man einem Big Day mit riesen Wellen am Strand steht. Ich hab davor nur Videos gesehen und musste mit Try and Error an die Sache rangehen. Für die ersten zwei, drei Sessions habe ich auch einen Helm und eine Prallschutzweste verwendet. Insgesamt ging es aber recht schnell: am ersten Tag fliegen, am zweiten Tag kontrolliert foilen und dann gings flott weiter bald folgten Halsen und erste Tricks.

Insgesamt war es aber eine andere Herangehensweise als beim Freestylen. Man muss viel mehr überlegen wie man das alles richtig (schlau) macht, Segel und Brett einzeln tragen, guten Spot wählen, Bedingungen richtig einschätzen usw…

Und wie lange hat es dann bis zum Loop gedauert?

Ok, ich muss zugeben der Weg war etwas schwieriger und länger als gedacht. Denn weil man ja bei tendenziell wenig Druck foilt, braucht man neben den nötigen Mut auch eine nahezu perfekte Technik. Aber ziemlich genau vor einem Jahr im Frühling 2019 war es dann soweit – und es hat noch mehr Motivation ausgelöst um noch mehr zu pushen und besser zu werden!

Welches Equipment sollte man am Anfang benutzen?

Ich persönlich glaube, dass zusammenpassendes Material wichtig ist. Das Foil sollte zum Brett passen. Generell sind Foils mit großen Frontwing (wie zB Slingshot FWind oder Fanatic 1250) am Anfang besser, da sie bei wenig Fahrgeschwindigkeit schon ins fliegen kommen.

Ich persönlich würde sagen am Anfang ein bisschen ein größeres Segel, aber auch nicht zu  groß – wenn man so im Halbgleiten ist, kann man am leichtesten Foilen üben – aber ein Kurs hilft ungemein. (Markus bietet Kurse im Salzkammergut an, wir machen das auch am Neusiedler See)

Wie machst Du die Foil Schulung?

Ich fange eigentlich immer mit einer kurzen Landschulung an. Dabei schauen wir uns das Material genauer an, ich erkläre die richtigen Einstellungen (Foilposition, Mastfußposition, Schlaufenposition) und helfe besonders bei der Auswahl der richtigen Segelgröße – das ist nämlich am Beginn für Foilanfänger wirklich schwer einzuschätzen.

Ich schule immer über einen Helm mit Mikro, so bin ich direkt mit dem Schüler verbunden und kann ruhige Anweisungen geben, dabei surfe ich ein paar Meter daneben und sehe genau welche Tipps ich geben muss, damit es schneller gelingt.

So foilen die meisten schon nach 15-30min im Normalfall, das Personal Coaching hat da einfach viele Vorteile.

Welchen Fehler den Du gemacht hast sollte man unbedingt vermeiden?

Am Anfang habe ich Foilwindsurfen zu sehr mit Winsurfen verglichen. Das beginnt bei der Segelwahl endet aber bei einem viel wesentlicheren Punkt: der Köprerhaltung.

Man kann beim Foilen viel aufrechter und entspannter stehen, man hat dann sogar mehr Kontrolle. Wenn man sich wie beim klassichen Windsurfen reinlehnt – kantet man das Board leicht auf, verlenkt das Foil und crasht hart.

Wie kontrolliert man das Foil am besten?

Dazu muss man sich bewusst machen wie ein Foil funktioniert: Drückt man den hinteren Flügel nach unten (hinterer Fuß) steigt das Foil. Drückt man vorne nach unten sinkt es – das geht nicht nur über den Fuß, sondern auch mit einem Drücken der vorderen Hand am Gabelbaum.

Deine 5 Tipps für Foileinsteiger

  1. Das passende Material: Board und Foil im ideal Fall von einem Hersteller – Flügel aufs Gewicht abstimmen
  2. Die richtige Schutzausrüstung: Helm und Prallschutzweste
  3. Die idealen Coditions: gleichmäßiger Wind zwischen 10-15 Knoten, wenn es böig ist wird’s am Anfang schwierig.
  4. Das Foilen: nicht direkt aufs Foil gehen! Über Langsames angleiten, Halbgleiten vorsichtig ans Foil gewöhnen und dabei lernen die Höhe kontrollieren
  5. Harte Crashs vermeiden: am Anfang kommt es oft zum Overfoil, also das Foil kommt so hoch raus, dass die Strömung abreisst. Dann klatscht man wie ein Stein hinunter. Dabei auf keinem Fall loslassen sondern den Gabelbaum festhalten und versuchen in den Schlaufen zu bleiben, dann wird der Touchdown halb so Schlimm.

Wie hat sich das Equipment weiter entwickelt seit Du dabei bist?

Die Foils haben eine deutlich größere Windrange bekommen. Man kann mit großen Frontwings schon ab 6-7 Konten mit einem 6.5er Windfoilen – das ist einfach genial, trotzdem kann man die Flügel bei mehr Druck besser kontrollieren.

Die Boards sind kompakter geworden, Slingshot war ja sehr früh schon bei dem Trend – jetzt ziehen die anderen eigentlich alle nach und die Boards werden kürzer und kürzer. Andererseits gibt’s aber auch viele Freerideboards die Foilready sind und auch erstaunlich gut funktionieren, wobei ein natürlich reines Foilboard viele Vorteile hat: früher losgeht, es ist leichter kontrollieren, die Touchdown sind deutlich sanfter und insgesamt hat man beim reinen Foilen einen höheren Funfaktor. Wenn der Fokus auf reinem Foilen liegt sollte man wohl wirklich zu einem reinen Foilboard (zB Slingshot Wizzard 125 oder 150, Fanatic Stingray 125, JP Hyperfoil) greifen, will man beides machen machen aber definitiv kombinierte Boards Sinn (zB Fanatic Blast 120 ) .

Für mich persönlich war der Slingshot Freestyle 115 ein Quantensprung, denn auf dem braucht man kein 4 Schlaufensetup mehr, so können Freestyler mehr in der gewohnten zentralen Position stehen, das ist auch für Anfänger gut.

In welche Richtung wird sich das ganze entwickeln?

Vielleicht kommt es zu einer neuen Renaissance das Windsurfens, zumindest bei uns fangen Windsurfer zum Foilen an, die eigentlich nicht mehr so mit dem Sport verbunden waren, denn plötzlich kann man fast immer aufs Wasser.

Und auch wenn sich Windsurffoilen am Anfang super körperlich anfühlt, nach ein paar Sessions wenn man das ganze unter Kontrolle hat, ist es wesentlich relaxter als mit großem Material Freeriden zu gehen! So kann man länger am Wasser und länger Spaß haben. Auch für ältere Windsurfer kann das interessant sein, geht auch weniger am Rücken als ein 8.4er Slalomsegel 😉

Aber generell: ALLE Windsurfer fangen bei uns grad zum Foilen an!!! Besonders bei klassischen Wochenendebedingungen: plötzlich geht es IMMER! keine Umsonstfahrten mehr zum See…man verdoppelt seine Surftage!

Und Punkto Material?

…das Material ist schon sehr gut ausgereift. Am Anfang waren die Entwicklungssprünge wirklich noch groß. Aber selbst wenn Neuheiten kommen die deutlich besser sind, sind wir mittlerweile auf einen recht hohen Level, sprich wenn man jetzt ein gutes Foil kauft, hat man auch nächstes Jahr noch ein gutes Foil und wahrscheinlich viel Spaß damit!

Wordrap

Homespot: Traunsee und Attersee

Lieblingsspot: Traunsee/Traunkirchen

Foil: die Zukunft

Windsurfen: Passion

Foil Freestyle oder Freeride: beides

Foil Race: Olympia wär cool, aber leider zu alt

Kitesurfen: noch nie probiert

Flachwasser oder Welle: Welle

Finne oder Foil: Foil

 

Über Markus

Geb. am 21.06.1973

Aus: Wels – Österreich

Windsurfen seit: 1986 – 34 Jahre

  • Begonnen mit 13 Jahren am Traunsee
  • Mit 19 den ersten Frontloop am Traunsee gesprungen.
  • Von 1998-2006 Freestyle competions King of the lake lake Garda- Wourldcup Podersdorf– Slivaplana- …..
  • 7.9.2018 Start mit den Windfoilwindsurf
  • Mein erster gesprungen Foil-Frontloop am Traunsee mit 46 Jahren am 7.4.2019.

Motto: „Fahre nicht fort – foile im Ort“

Sponsoren:  Surfshop Upsidedown, Slingshot, GA Windsurfing, Tabou Boards, IONahaeffects.at

Du willst mehr von Markus sehen:

 

 

Vorfreude

Posted on Posted in Allgemein

Vorfreude schenken

In den letzten Tagen hat es uns etwas durchgebeutelt (windig, kalt und ihr wisst schon was). Aber wie auch das Wetter sich in den nächsten Wochen verbessern wird, werden wir uns bald wieder am Strand zum kiten und surfen treffen.

Wir wollen (mit Euch) Vorfreude verschenken. Ab sofort gibt’s bei uns auf alle GUTSCHEINE 10%. Das heißt ihr könnt euch 100 Euro um 90 Euro kaufen. Oder auch 500€ um 450€, und einlösen könnt ihr es auf absolut alles was wir verkaufen (auch im Onlineshop)! Für Geschenke schicken wir euch einen schönen ausdruckbaren Gutschein.

Zusammengefasst:

VORFREUDE SCHENKEN - ALLE GUTSCHEINE -10% (einlösbar online oder lokal)

Shop.usd.at: Code vorfreude-schenken

Newsletter Anmeldung

Seit ein paar Tagen gehen wir fast täglich Live auf Facebook aus dem Shop – damit liefern wir Euch so oft es geht Insights, Neuigkeiten und Produkte rund ums Kitesurfen, Windsurfen, Foilen, SUP direkt aus dem Upsidedown in Podersdorf.

Zu finden gibts die Videos auf unserer Facebook Page und auf YouTube.

Falls Ihr bestimmte Fragen habt, die wir beantworten sollen, euch Produkte besonders interessieren: Themenvorschläge gerne an office@usd.at

Für noch mehr Abwechslung beim #stayathome veröffentlichen wir nun wöchentlich interessante Beiträge auf unserer Webseite (zu finden unter „Blog“). In den letzten Wochen waren das u.a. ein Interview mit den Jungs von Appletree Boards, ein Interview mit Marco Lang über die Material Entwicklung und letzte Woche eine Übersicht über verschiedene Twintip Konzepte.
Dieses mal gehts mit einer Reisestory von Capetown weiter – etwas träumen von Sonne, Meer und Wellen.
Für nächste Woche haben wir wieder Materialtalk…

Gerne auch Themenvorschläge via Email, Facebook oder Instagram…

Das perfekte Trapez zum Kitesurfen/Windsurfen

Posted on Posted in Allgemein, News

Das richtige Kitesurf-/Windsurftrapez

Trapeze sind ein enorm wichtiges und teilweise leider viel zu wenig beachteter Teil im Windsurfen und Kitesurfen. Sie bilden die direkt Verbindung zu unserem Körper. Wir kaufen Segel & Kites um mehrere Tausend Euro und haben auf der anderen Seite unseren Körper als wertvollsten Besitz im Leben. Da sollte es doch auf der Hand liegen, wie wichtig dieses Verbindungsstück ist. Aus diesem Grund bieten wir im Shop nicht nur ausführliche Beratung bei Trapezen an, sondern auch die Möglichkeit die Trapeze im Shop zu testen. Wir haben eine enorm Große Auswahl an Modellen der führenden Marken und bieten auch von vielen Trapezen Testmodelle an, die Ihr am Wasser probieren könnt. Grundsätzlich sagen wir immer: „Es gibt nicht DAS beste Trapez für Jedermann/frau. Trapez kaufen ist wie Schuhe kaufen – die muss man auch im Shop probieren und ein paar Schritte gehen“.

Grundsatzentscheidung

Die erste Entscheidung ist zu treffen zwischen Sitztrapez oder Hüfttrapez.

Sitztrapeze:

  • für Freerider die lange Sessions am Wasser bleiben
  • beim Kitesurfen an für Einsteiger – die den Kite noch oft hoch fliegen – damit das Trapez nicht raufrutschen kann

Hüfttrapeze:

  • bieten mehr Bewegungsfreiheit für Wave und Freestyle und besseren Anziehkomfort.
  • höhere Hakenposition erleichtert das einhängen

Wir möchten uns in diesem Artikel auf Hüfttrapeze konzentrieren, da es hier viele Varianten gibt und diese am weitesten verbreitet sind.

Entwicklungen bei Hüftrapezen

Seit Ride Engine 2015 auf den Markt gekommen ist, hat sich bei der Trapez Entwicklung einiges getan…

Kein Hersteller kommt an dem Thema „Hardshell-Trapeze“ vorbei. Und auch wir als Shop und Rider nicht! Abgesehen von Ride Engine sind wir der Meinung dass ION und Mystic die innovativsten Hersteller sind und daher konzentrieren wir uns auf unsere Hauptmarken. Wir haben aber selbstverständlicherweise auch noch Dakine (besonders die Windsurftrapeze sind top) und die klassischen Neilpryde Trapeze im Shop.

Ride Engine Trapeze

Ride Engine hat angeblich das Konzept der Hartschalen Trapeze erfunden und ist damit auch ziemlich stark am Markt eingestiegen. Es gibt bei Ride Engine die Prime Shell-Trapeze oder die Elite Carbon Series die nochmal etwas steifer und leichter sind. Die Ride Engine Trapeze sind etwas schmäler geschnitten als bei anderen Herstellern und haben bieten mit dem Lumbar Lock System hohen Komfort.

ION Trapeze

Bei ION werden die Trapeze ab 2019 mit einem Flex Index eingestuft: Stufe 6 zb.: dem ICON Windsurftrapez(gibt’s auch als Kitevariante) / Stufe 7 dem Apex 7 Kitetrapez(gibt’s auch als Windsurfvariante) / Stufe 9 & 10 den Curve Trapezen (Windsurf& Kite Variante) / Stufe 15 die CS Serie (Apex CS15 Kitesurf) bis zu Stufe 20 dem härtesten Trapez bei ION (VICE 20).

Mystic Trapeze

Auch bei Mystic gibt es mit dem Majestic bzw. Majestic X Trapezen richtige Hartschalen Trapeze. Als ganz „weiches“, flexibles Trapez bietet Mystic das Legend – ein rein EVA geschäumtes trapez das sich so sehr gut an den Körper anpassen kann. Und auch im mittleren Flex/Härtebereich bietet Mystic Traoeze an wie zb.: das Warrior oder das Arch.

Wichtig wäre auch noch zu erwähnen dass bei Hartschalen Trapezen die Schale um den Rippenbogen hermgehen sollte – somit kann sich das Trapez nicht zusammenziehen und drückt weniger auf die Rippen wenn Zug auf den Haken kommt.

Ropeslider Systeme

 

Appropos Haken – beim Kitesurfen sehen wir auch einen gewissen Trend weg von Klassischen Trapezhaken – zu sogenannten Rope-Slider Systemen – ein Seil
ersetzt dabei den Haken – in dieses wird direkt mit dem Chickenloop eingehakt und bietet somit mehr komfort beim Switchfahren – besonders mit Waveboards!

Wir hoffen mit dieser kleien Übersicht ein wenig weiterzuhelfen und laden alle ein mal im Shop vorebizukommen und verschiedene Trapeze zu probieren!

Slingshot Windsurfing Foils

Posted on Posted in Allgemein, News
 

Foilen – kaum eine Wassersportart kommt an diesem Thema vorbei – sei es Kitesurfen, Windsurfen, Wakeboarden, Surfen oder auch SUP! Slingshot bietet mit seinem Hover Glide Foils für alle diese Sportarten das Richtige an!

Aber das Thema Hydrofoil ist mittlerweile so groß, dass es schwierig ist einen Überblick zu bewahren. Unser Team im Shop ist schon seit Jahren mit dem Foil-Virus infiziert und er breitet sich nach wie vor aus... Seit letzter Saison so richtig im Windsurfen.

Slingshot ist am Kitemarkt eine etablierte Marke und seit Jahren bekannt für hohe Qualität und ausgereifte Produkte! Im Windsurfbereich sind sie allerdings erst wieder seit dem Foil-hype aktiv! Wieder, werden sich viele fragen... Ja, wieder. Tony Logosz – einer der Gründer und Designer bei Slingshot hat seine Wurzeln im Windsurfen. Er hat schon vor 30 Jahren am River Gorge Wndsurfboards geshaped und jetzt seine Liebe zu dem Sport über das Foilen neu entdeckt!

Und so kommt es dass Slingshot mit einer kompletten Palette an Windsurf-Foil Boards und Foils am Markt ist. Und weil die Produktrange sehr gut entwickelt ist konnten sie auch innerhalb 1-2 Jahren schon ganz gut Fuß fassen im Windsurf-Foil Bereich.

Und im Gegenteil zu anderen Windsurfmarken haben sie Ihre Boards und Foil nicht im Race-Bereich platziert sondern einen viel breiteren Zugang und wollen das Windsurf-Foilen für jedermann so einfach wie möglich machen, aber in weiterer Folge auch den Raum für Spezialisierung und Weiterentwicklung des Fahrstils lassen!

Und mit dem Amerikanischen Freestyle Windsurfer Wyatt Miller, nicht nur einen Top-Windsurfer als Produktmanager, sondern auch einen außergewöhnlich guten Windsurffoiler im Team! Foilen eröffnet komplett neue Wege für das Windsurfen – nicht nur weil man auf große, teure Segel verzichten kann (mit dem richtigen Foil und der richtigen Technik kommt man mit einen 5,5m2 Segel schon bei rund 10 Knoten auf das Foil), sondern auch weil sich wieder neue Spots anbieten die viele Windsurfer auf Grund der schwachen Windverhältnisse bisher nicht auf dem „Radar“ hatten!

Modulares System der Slingshot Foils

Ein wesentlicher Punkt der für Slingshot Foils spricht ist das Modulare System der Hover Glide Foils: Es gibt 7 verschiedene Frontflügel die sich mit 2 verschiedenen Heckflügel, sowie 4 verschiedenen Mastlängen und 2 unterschiedlichen Fuselages kombinieren lassen! Die Fuselages können auch auf verschiedene Arten montiert werden um die Flügelposition zu verändern! Und das Ganze mit 2 verschiedenen Montage-Möglichkeiten: einer Tuttlebox oder dem Plate-Mount!

Um bei dieser breiten Produktpalette den Überblick zu bewahren hat Slingshot jetzt den Foil & Wing Selector entwickelt... ein einfachen Werkzeug für alle die sich einen Überblick über die Flügel und Foils machen wollen aber auch für Einsteiger die sich nicht sicher sind welches Foil bzw. welcher Flügel der richtige ist! Wir wurden als Foil-Spezialisten am Österreichischen Markt von den Jungs am Gorge ausgewählt daran Teil zu haben und ihr findet den Foil-Selector auch in unserem Onlineshop bei allen Slingshot Foils und Flügel!

Auch bei den Boards hat Tony Logosz die Entwicklung richtig erkannt und Jungs setzen auf kurze und breite Boards die in der Nose wenig Schwungmasse haben und somit das Foilen einfacher machen. Diesen Shape haben sie sogar so weit getrieben dass sie mit dem Wizard 103 ein Windsurffoilboard mit nur 150cm länge entwickelt haben. Denn mittlerweile geht das foilen weit über den reinen Schwachwindbereich hinaus.

Wenn Ihr fragen zu dem Thema habt könnt Ihr uns gerne kontaktieren – und ab Frühling 2019 bieten wir natürlich auch wieder Windsurf & Kitefoil Kurse an! Also – keine Berührungsängste – Foilen ist hier um zu bleiben und wer es nicht probiert hat kann nichts darüber sagen! Wir vom Shop sind mitten drin in dem Thema und stehen euch mit Rat & Tat zur Seite!