USD Wavecamp in Dänemark

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Immer wieder werden wir im Shop gefragt, ob wir nicht eine Kundenreise anbieten wollen. Lange haben wir nach der perfekten Möglichkeit dafür gesucht, jetzt hab en wir sie mit unseren neuen Kooperation mit Lakeunited endlich auch gefunden. Die Jungs vom See sind echte Reise und Kitespezialisten und organiseren familiäre Trips an die besten Spots der Welt.

Jeder der uns kennt weiß: Wir lieben echte Wellen. Drum wird unser erstes USD x Lakeunited Camp im Spätsommer nach Dänemark gehen um mit euch die Waves von Cold Hawaii (Klitmøller) zu zerrippen. Seit einigen Jahren ist das Fischerdorf zu einem Surf- Mekka geworden. Jo wird mit den Jungs von Lakeunited ein klassisches Wave Camp machen und dabei Ein- und Aufsteiger in die Welle zu bringen und das Fahrkönnen immer weiter zu verbessern.

Du musst keine Erfahrungen mit dem Directional haben, lediglich eine gute Kitekontrolle und sicheres Höhe laufen vorweisen. Wir bringen dich in dieser Woche mittels Videoanalysen, Funkhelm und Workshops an dein Ziel: Kiten in der Welle. Zusätzlich kannst du im Rahmen dieser Woche jede Menge Testmaterial von unseren Hauptmarken vor Ort in Sahnebedingungen testen.

  • Teilnehmer: maximal 8
  • Unterkunft: gemeinschaftliches Haus
  • Zeitraum:08.08.2020 – 15.08.2020
  • Preis: 1049€ inkl Unterkunft, Coaching, Halbpesion, Materialtests
  • Anreise muss selbst organisiert werden (Lakeunited unterstützt)

Da das Camp streng limitiert auf nur 8 Teilnehmer ist, bitten wir bei Interesse um eine schnelle Buchung. Verfügbarkeit bei unseren Kooperationspartnern Lakeunited checken: https://www.lakeunited.com/portfolio/wavecamp-daenemark

Boards und Foils zum Wingfoilen

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Wingsurfen und Wingfoilen – Teil 2

Wie bereits in unserem letzten Beitrag über die Wings angekündigt wollen wir uns nochmal mit dem Thema Boards & Foils zum „Wingen“ auseinandersetzten. Das Wingfoilen ist eine junge Sportart und wie bei allen jungen Sportarten geht momentan beim Wingen die Entwicklung extrem rasant voran. In der letzten Saison haben sich die Boardshapes schon stark verändert und auch bei den Foils gab es relativ große Entwicklungssprünge. Natürlich werden auch die Wings bei allen Marken ständig weiterentwickelt, damit wird der Einsatzbereich vergrößert und auch die Performance gesteigert.

Die Besten Boards zum Wingfoilen

Es gibt eine Vielzahl an Boards die zum Wingen geeignet sind, aber teilweise verschiedener nicht sein könnten! Je nach Können und Gewicht gibt es wie auch beim Windsurfen oder Kitesurfen kleinere und größere mit mehr Volumen. Die meisten Bigplayer in der Industrie hab

en vor allem an SUP und Surfboards gearbeitet, die auf die Verwendung mit Hydrofoils optimiert wurden. Es gibt ein paar reine Wingboards, diese sind aber richtig klein und nur für absolute Könner und tiefes Wasser geeignet, deswegen sind auch in unserem Breiten (besonders an unserem flachen Neusiedler See) eigentlich nur SUP Boards mit ausreichend Volumen relevant. In Manövern hilft die etwas größere Fläche und besonders das größere Volumen das Abtauchen und den damit verbundenen Bodenkontakt (bei uns zu vermeiden. Außerdem lässt die Wassertiefe am Neusiedler See leider einen Wasserstart mit einem sinkenden Board und dem dazugehörigen Foil einfach nicht zu, deswegen scheiden in unseren Breiten die Mini Boards aus.

Zum Anfangen empfiehlt sich ein großen SUP Board mit soviel Volumen dass man ohne Probleme darauf stehen kann. Je nach Körpergewicht sollten hier rund 60 Liter Überschussvolumen einen sicheren Stand gewähren. Wir haben als Testboard ein Fanatic Sky Sup WS 6´11“ mit 142 Litern. Mit Boards in dieser Größe haben wir auch unsere ersten Versuche gestartet. Die Foil-Sup Boards sind vom Shape her extrem auf foilen optimiert – das zeigt sich zum Beispiel durch Cut-outs im Tail (siehe Slingshot Outwit) oder auch einen Step im Tail (Fanatic Sky Sup). Dadurch kann man das Board auch anpumpen ohne das sich das Heck am Wasser festsaugt, sodass man schneller und leichter auf das Foil kommt. Eine ordentlich hochgezogene Nose macht Touchdowns sanfter und verhindert so einige Stürze, was den Lernfortschritt vor allem in Manövern deutlich ansteigen lässt. Die raufgezogenen Kannten mit runder Form haben den selben Effekt. Die Boards bieten auch die Möglichkeit Schlaufen zu montieren was am Anfang durchaus hilfreich sein kann. In weiterer Folge sind wir (der Chris & der Bertl) dann schon auf kleinere Boards, um die 100 Liter (Fanatic Sky Sup 6´3“), umgestiegen weil die kleineren Boards mit steigendem Fahrkönnen wesentlich mehr Spaß machen. Sie sind agiler für Manöver und natürlich auch zum Springen angenehmer an den Füßen. Zum Springen eignen sich dann natürlich Boards mit Montagemöglichkeiten für Schlaufen deutlich besser. Wie eingangs erwähnt werden auch noch kleinere Surffoilboards (zb.: Fanatic Sky Surf oder Slingshot High Roller) verwendet – diese sind meist um die 5´lang haben aber relativ viel Volumen (bis zu 60 Liter) um einen Wasserstart zu ermöglichen. Eine untere Grenze für die verwendete Boardgröße bleibt den Wingern allerdings selbst überlassen.

 

Das richtige Foil zum Wingsurfen

Wie auch in unserem ersten Blog erwähnt ist es bei jeder Foilvariante, ob mit dem Kite, Windsurfboard oder eben dem Wing, am Anfang einfacher mit großen Foils zu beginnen. Frontflügel um die 2500m2 sind da eigentlich schon der Standard. Es geht aber nicht nur um die Fläche sondern auch das Profil, die Spannweite und die Konstruktion der Flügel. So kann zum Beispiel ein Flügel um die 1500m2, wenn er ein effizienteres Profil aufweist, gleich viel Leistung haben wie ein wesentlich größerer Flügel! Ein Beispiel hierzu ist der Levitaz Shaka M(1500m2). Mit diesem Foil und aktiver Fahrweise konnte der Chris fast genauso früh foilen wie mit wesentlich größeren Flügeln. Kleinere Flügel machen wieder (wie bei den Boards) mehr Spaß, weil sie agiler und schneller sind. Auch für stärkeren Wind, oder in den Wellen machen kleinere Flügel Sinn. Slingshot bietet bei den Hover Glide Foils eine Vielzahl an Flügeln an, die im modularen System alle mit einer Basis verwendbar sind. Auch bei Fanatic gibt es das Aero Foil auch mit einem 1500 Frontwing und den verschiedenen Flügeln mit einer Foilbasis. So kann man einfach die Flügelgröße den Bedingungen anpassen.

Momentan geht der Trend bei den Flügeln auch zu mehr gestreckten Formen mit höherem Aspect Ratio – diese Flügel haben auch viel Fläche für niedrigen Takeoff speed und frühes Foilen, werden aber wesentlich schneller. Viele Hersteller sind gerade dabei enorm viele Foil-Varianten zu entwickeln. Man kann auf jeden Fall gespannt sein was sich bei dieser jungen Sportart noch alles ergeben wird.

Wie immer bieten wir jede Menge Testmaterial und auch Schulungen an. Wenn ihr euch genauer informieren wollt, kommt doch gerne im Shop vorbei oder schreibt uns ein Email.

Weihnachtsgeschenke für Windsurfer&Kitesurfer&Surfer

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Geschenk gesucht!

Weihnachten steht vor der Tür. Jedes Jahr das gleiche – wie beschenkt man einen von uns, wie findet man ein tolles Geschenk für einen Surfer… Schluss mit Socken unterm Christbaum!

Wir helfen euch mit einigen nützlichen Gadgets weiter, vielleicht ist ja die ein oder andere Idee dabei wie ihr einen Windsurfer, Kitesurfer oder Wellenreiter glücklich machen könnt. 

Poncho

Ein Poncho ist ein Must-Have, für jeden Wassersportler. Handtuch, mobile Umkleidekabine oder Strandtuch zum draufliegen – sollte in keinem Surferhaushalt fehlen. Wir haben viele verschiedene, können euch aber besonders die Ponchos aus Microfaser empfehlen, im Gegensatz zu Ponchos aus Frottee trocknen sie deutlich schneller, nehmen weniger Wasser auf und beginnen auch nicht so leicht zu stinken 😉

 ION Poncho CoreION Poncho Muse (für Girls)

Gutscheine

Der Klassiker schlechthin: ein Upsidedown Gutschein. Das besondere daran – er kann nicht nur in unserem Surfshop eingelöst werden, sondern auch in unserer Partnerkiteschule Kite2Fly. Also egal ob eure Liebsten gerne Shoppen wollen, oder doch lieber an der eigenen Fahrtechnik arbeiten wollen – mit einem Gutschein machst du garantiert nichts falsch. (Die Gutscheine können auch im Onlineshop eingelöst werden) 

USD Gutschein 50€ –  USD Gutschein 100€

Keyfender

Wer kennt das Problem nicht – endlich ist nach Wochen von Flaute mal wieder Wind, am Strand den Stuff aus dem Auto geholt, Neo an und los kann gehen. Nein, doch nicht. Man muss ja noch den Autoschlüssel irgendwo verstecken – denn dann Funkfernbedienung, sollte man ihn besser nicht nass machen und mitnehmen. Der Keyfender schafft hier Abhilfe. Er ist eine kleine Wasserdichte Hülle für Funkschlüssel (fast aller Marken) und funktioniert lt Test von unserem Teamrider Max Brinnich perfekt. 

Wassersportbrille C-Line Brille

Sonnenschutz auch für die Augen? Kein Problem mit unserer Wassersportbrille von C-Line. Die hält mit einem  Gummiband sicher auch bei härtesten Crashs und hat sich schon jahrelang bewährt.

Zinkstift

Guter Sonnenschutz ist wichtig, das haben uns ja schon unsere Mütter eingeimpft. Eine 50er Sonnencreme bekommt man so gut wie überall, einen echten Zinkstift in Österreich wirklich schwer. Wir haben einige verschiedene Farben im Onlineshop. Will mans unauffällig greift man zu braun, sonst ist man mit jeder Neonfarbe gut beraten. Tip: Schützt auch beim Skifahren/Snowboarden am Berg. 

Sunzapper Zinnkstife

Aquapac – wasserdichte Hüllen

Als Alternative zum Keyfender oder um vl sein Smartphone einzustecken wären die wasserdichten Hüllen von Aquapac eine bewährte Idee. Egal ob man beim Standuppaddeln erreichbar sein muss, hinter einer Welle in One Eye das Boot für Hilfe anfordern will oder einfach nur seinen Schlüssel sicher aufbewahren will – ein Aquapac ist perfekt dafür geeignet. 

Aquapac im USD Onlinestore

Windmesser

Endlich das richtige Segel, den richtigen Kite auswählen? Oder wissen wie viel Wind wirklich war? Dann wäre vielleicht auch ein Windmesser ein cooles Geschenk, perfekt für jeden Wind- oder Kitesurfer der auf harte Fakten steht. 

Windboss Windmesser

Repairstuff

Immer hoch im Kurs sind unsere kleinen Helfer für schnelle Repairs. So kannst du deinen liebsten auch mal die ein andere Session retten. Der Klassiker Quickstick hat schon Generationen von Wassersportlern bei Boardreparaturen geholfen. Ein Neoprenkleber sollte
ohnehin in keinem Haushalt fehlen. Unser Highlight ist die „Schweißnaht aus der Flasche“, ein sehr dünner Superkleber mit einem Granulat, das in Verbindung mit dem Kleber instant steinhart wird – perfekt um ramponierte Foils oder Finnen zu reparieren – sollte aber auf keinen Fall mit Styropor in Verbindung gebracht werden.

Neoprenwaschmittel

Auch in der Offseason will das Material gepflegt werden. Besonders unsere teuren Anzüge brauchen Pflege, denn so bleiben sie elastisch, behalten ihre Bewegungsfreiheit und auch sehr wichtig: halten deutlich länger. Hier können wir besonders das Oneill Neoprenwaschmittel empfehlen. Wer im Auto öfters mit stinkenden Surfschuhen zu kämpfen (ja manche Modelle sind zwar mega warm, aber trocknen schlecht): das Mystic Boot Deo schafft Abhilfe. 

Tricktonary

Wer noch keines hat, braucht unbedingt eines. Das Tricktonary ist sowas wie die Fahrtechnikbibel für Windsurfen oder Kitesurfen. Hier wird in Buchform so gut wie alles erklärt, von Einsteiger Stuff bis zum Highendfreestyle oder Wellenkapitel gibt es wirklich nichts was die Bücher auslassen. Das Tricktonary gibt es sowohk für Kitesurfer als auch für Windsurfer.

 

Solltet ihr noch auf der Suche nach Schnäppchen sein – checkt unsere Abverkaufslisten, Gebrauchtlisten oder kontaktiert uns mit konkreten Anfragen – wir finden bestimmt was passendes. Egal ob Kite/Segel/Board oder Neopren – wir haben noch immer mehr als Genug für drei Weihnachtsfeste.

Bis bald am See – euer Team USD

Directional Kitesurfboards

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Winterzeit ist Wellenzeit

In der Surfszene ist die Winterzeit die Zeit der Wellen. Bei uns am See kommen zwar leider keine großen Swells an,  trotzdem wollen wir uns um diese Jahreszeit mal mit Directional Kitesurfboards für die Welle und Strapless Flachwasser-Action auseinander setzen.

Directional Kiteboards

Grundsätzliches über Directionals

Als erstes sollten wir uns hier mal einen groben Überblick verschaffen, um die Wahl des richtigen Boards einfacher zu machen. Allgemein fahren sich Directionals anders als Twintips, weil man eine andere Gewichtsverteilung am Board benötigt. Man muss mehr Gewicht auf den vorderen Fuss bringen und nicht so über den hinteren Fuss „ackern“ wie mit einem Twintip. Die weit verbreitete Meinung dass Directionals viel früher losgehen und man ein wesentlich besseres Lowend als mit Twintips hat, stimmt unserer Meinung nach nur bedingt. Richtige Waveboards haben keine flache Rockerline und eine flache Biegelinie ist für früher Angleiten aber maßgeblich. Alleine das Volumen von Waveboards macht daraus nicht zwangsweise Leichtwindboards! Es gibt zwar mittlerweile auch Directionals die nicht für die Welle gebaut sind, sondern nur für Strapless Freestyle im Flachwasser, aber diese Boards sind eher sehr speziell. Bei Waveboards wird die Länge in Fuß & Inch angegeben, so wie es auch bei klassischen Wellenreitboards üblich ist. Ein Fuß sind etwa 30cm und ein Inch 2,5cm. 5 Fuß sind somit etwa 150cm. Zusätzlich ist aber auch das Volumen relevant, das jedoch immer passend zur Länge vom Shaper abgestimmt wird. Die Wahl der Länge und des Volumens hat zum einen mit dem Gewicht des Fahrers zu tun – zum anderen mit dem Fahrstil

Fahrstil

Wir unterscheiden beim Kitesurfen in der Welle zwischen 2 verschiedenen Fahrstilen:

  • Powerstyle: die Welle wirklich kraftvoll abreiten – dazu werden meist etwas kleinere Board mit Fußschlaufen gefahren.
  • Surfstyle: mit etwas größeren Boards und dafür kleineren Kites um die Kraft der Welle zu spüren und mehr mit der Welle zu surfen. Surfstyle wird meistens auch strapless gefahren.

Shapes

Grundsätzlich kann man Directionals, mal abgesehen von Spezialisten Boards, in 3 verschiedene Shape-Gruppen einteilen:

 

Cut off / Compact Kitewaveboards

Längen ca. zwischen 4´10“ bis 5´6“

Diese Boards bieten sich auch für directional Einsteiger an weil sie eine parallele outline haben – sprich gerade kanten. Dieses Shapemerkmal kommt twintip Umsteigern zu gute. Es lässt das Board über die Kanten besser Höhe laufen wenn man noch nicht so viel Gefühl für den Druck auf den Finnen hat. Cut-Off Boards werden auch viel für Strapless Freestyle eingesetzt, weil man durch die gerade abgeschnittene Nose das Board bei Aerials besser in den Wind drücken kann. Compact Shape Boards sind aber ebenso ideal für Kiter, die das Board  sowohl im Flachwasser (bei uns am See) als auch (im Urlaub) in der Welle einsetzten wollen. Ein weiterer (kleiner) Vorteil der reduzierten Länge ist natürlich der Transport – man kann kleinere Boardbags und damit eventuell auch ein Golfbag zum Fliegen nehmen 😉

 

Allround Kitewaveboards

Diese Boards haben den breitesten Einsatzbereich. Sie funktionieren auch im Flachwasser gut haben aber beim Einsatz in Wellen bessere Fahreigenschaften als Compact Shapes, weil sie eine bauchigere Outline haben und dadurch wesentlich bessere Carving-Eigenschaften! Allroundshapes sind etwas breiter in der Mitte und bieten dadurch einfachere Halseneigenschaften (Fußwechsel!), da sie im Heck nicht soviel Volumen haben drehen sie enger – man muss aber bei der Gewichtsverteilung schon etwas mehr Acht geben, bekommt aber knackige Turns aus dem Board.

 

Big Wave Kiteboards

Wie der Name schon sagt sind diese Boards für den Einsatz in großen Wellen gedacht. Sie sind schmäler uns meist etwas Länger und sehr schnell. Große Wellen erfordern schnelle Boards mit hoher Kontrolle. Es gibt aber auch Kiterl, die solche Boards gerne im Flachwasser fahren, weil sie ein sehr schnelles Board mögen und bei Überpower die gute Kontrolle der Boards schätzen.

 

Weitere Merkmale & Shapes

Ein weiteres Thema bei Waveboards sind die Finnen. Es gibt verschiedene Finnen-Setups: Ein Board mit Thruster-Setup hat 3 Finnen und eines mit Quad-Setup hat 4 Finnen. Außerdem gibt es natürlich auch noch unterschiedliche Shapemerkmale bei den diversen Boards, vom Unterwasserschiff (Single-Konkave, Doppel-Konkave, Channels) oder auch die verschiedenen Tail-Formen (Pin-Tail, Squash-Tail, Fish-Tail, Wingers, ect.). Bei diesen ganzen Merkmalen geht es allerdings schon sehr tief in die Materie… darüber können wir gerne bei einem ausführlichen Beratungsgespräch im Shop plaudern.

Des Weiteren gibt es, wie bereits erwähnt, auch noch Spezialisten-Boards. Dazu zählen zb.: reine Strapless Freestyle Boards mit sehr flacher Rockerline die dadurch nicht wirklich in einer Welle funktionieren. Oder auch kurze, breite Fish-Shapes. Mit dem Foil-Trend sind auch Wave-Foil-Hybrid Boards auf den Markt gekommen, um mit einem Board einen größeren Einsatzbereich abzudecken. Wir wollen das Thema jetzt aber nicht zu sehr ausreizen und hoffen euch mit diesem groben Überblick schon mal zu helfen.

Details und weitere Beratung gerne bei uns im Shop!
Wir bieten unter der Saison auch jede Menge an Testboards an, die ihr bei einer Session am See probieren könnt…

Wintersessions – die richtige Ausrüstung zum Windsurfen/Kitesurfen

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Vor einigen Jahren (um genau zu sein 2012) entschied ich – den Winter durchzusurfen – in Österreich. Mein Studentenkonto gab einfach nicht genug €€€€ her um einen Traumtrip nach Brasilien, Kapstadt oder Maui zu buchen. Nunja den Winter durchsurfen, das machen ja viele – kann nicht so krass sein. Aber ich hatte bei diesen Gedanken eines vergessen…ich wollte nicht nur Hin-und Hercruisen, sondern progressiv an meinen Freestyleskills arbeiten während meine Idole im Warmen trainierten.

 

Meine Erfahrungen von damals

Trockenanzug zum Windsurfen/Kitesurfen

Ich besorgte mir also meinen ersten (und auch einzigen) Trockenanzug. ION Fuse, eigentlich ein Hybrid, da er aus dicken Neopren ist und auch gleichzeitig Isoliert während er dennoch dicht ist. Das gute Teil ist relativ schwer, aber mit passender Unterwäsche super warm. Mir war am Körper wirklich nie kalt. Leider braucht man zum Schließen und Öffnen des Reissverschlusses immer eine 2. Person. Hierzu eine lustige Anekdote aus der damaligen Zeit:  Wir schreiben den 3. Jänner, es hat ca 2  Grad bei 30 Knooten aus Nordwest in Podersdorf. Als ich aufs Wasser wollte waren noch genug Leute, die mir den Anzug auch zu machen konnten, als ich allerdings nach einer super geilen Session vom Wasser kam – war niemand mehr am Strand. So endete der Tag im Trockenanzug im Auto – denn alleine konnte ich den Reißverschluss nicht aufmachen. Meine damalige Freundin hat mich dann in Wien aus dem Anzug befreit…

Zurück zum Thema:  Ehrlich gesagt war mir NIE kalt am Körper – und die Bewegungsfreiheit war ok . Ich verwende den Anzug noch immer zum Watershooten im Frühling, aber nicht mehr zum Windsurfen – hierzu später mehr.

 

Haube zum Windsurfen/Kitesurfen

Eine gute Haube ist Pflicht, während die Cruiser gerne zu Beanies greifen (z.B. ION Beanie), habe ich von Anfang an auf Sturmhauben (z.B. ION Neo Hood) gesetzt – wenn man riskiert und crasht – und ja das tut man beim Freestyle ständig, dann braucht man eine Haube die komplett abschließt! Ich würde jeden empfehlen, auch die Haube vergleichsweiße eng zu wählen und gerne zur Glatthautvariante greifen- dann bleibt der Kopf super warm. Wenn es richtig Kalt war – meine kälteste Session aller Zeiten war bei -0,7 Grad nach einem Wintergewitter mit Schneefall – habe ich sogar 2 Hauben übereinander aufgesetzt um ja kein Wasser unter die erste zu bekommen

Schuhe zum Windsurfen/Kitesurfen

Ein essentieller Ausrüstungsgegenstand für Wassersport bei arktischen Temperaturen sind natürlich die Schuhe – bleiben die Füße warm ist alles halb so schlimm. Wer Schuhe gewohnt ist kann hier zu richtig dicken Tretern greifen – kann euch O’neil Heat (5mm) oder ION Magma Boots  (6/5mm) von ganzem Herzen empfehlen. Damals fuhr ich sie in der dicksten Stärke mit 5 bzw 6mm.  Ich fahre bis heute immer mit Splittoe (also den großen Zeh extra) und nehme den Schuh sehr eng (teilweise 1 Nummer kleiner – unbedingt selbst probieren im Shop, dann habe ich auch den nötigen Grip und eigentlich erstaunlich viel Gefühl.

Handschuhe zum Windsurfen/Kitesurfen

Ja ein leidiges Thema. Ich glaube ich hab in den 3 Jahren wo ich das Thema Windsurfen im österreichischen Winter wirklich durchgezogen habe, so gut wie alles ausprobiert was der Markt hergibt. Ich denke zum Kitesurfen funktionieren die geschlossenen Handschuhe durchaus gut – zum Windsurfen fast unmöglich – man bekommt Unterarme wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten. Aber eines muss man sagen, besonders bei den Modellen mit verklebten Nähten bleiben die Finger erstaunlich lange warm.  Wird der Handschuh aber nass, kühlen die Finger schnell aus und man hat keine Möglichkeit mehr sie vernünftig aufzuwärmen. Darum habe ich nach viel rumprobieren zu einem Glatthaut Fäustling mit offenen Handflächen (zB: ION Palm Mitten) gegriffen – der für mich die beste Lösung darstellt. Es ist zwar etwas kälter, man kann aber besser greifen und der riesige Plusplunkt gegenüber einem geschlossenem Handschuh: man kann in die Faust blasen und mit der warmen Luft die Finger wieder erwärmen. Mein bester Handschuh mit geschlossenen Handflächen und guter Wärmeleistung war von ION – einer mit vorgebogenen Fingern – so wird die Griffkraft etwas reduziert (Claw Glove 3/2)  – aber auch mit diesem bekam ich oft Krämpfe.

Fazit aus der beschriebenen Ausrüstung

Ich bin ok über die Winter gekommen, war aber zunehmend von der eingeschränkten Bewegungsfreiheit genervt und fühlte mich ca 10kg schwerer und sehr träge. Deswegen bin ich wieder auf normale Anzüge gewechselt. Die Körpertemperatur war nie mein Problem – eigentlich nur die Finger. Ausserdem sind auch die Semitrocken Anzüge in den letzten Jahren immer besser geworden, sodass ich mir den Trockenanzug nicht mehr antun will!

 

So würde ich es jetzt machen oder Winterneopren Empfehlung 2019

Ich habe direkt nach dem Trockenanzug im März 2014 oder 2015 (kann mich gar nicht mehr so genau erinnern) durch Zufall einen Oneill Team Anzug (Custom Anzug den ein Wellenreiter nicht wollte) sehr günstig kaufen können, und er passte mir wie eine 2. Haut. Der Absolute Wahnsinn, der Anzug mit Frontzip hatte eine Haube fix drauf. Das ist das absolut beste, was ihr euch zulegen könnt, wenn ihr es mit Surfen in der kalten Jahreszeit wirklich ernst meint. Ihr bleibt in solchen Anzügen fast trocken, der Nackten ist wirklich immer bedeckt und der Komfort im vergleich zum Trockenanzug fast doppelt so hoch. Anfang habe ich noch Unterzieher verwendet – mittlerweile reicht mir beim Ion Onyx Select 6/5/4 nur der Anzug – mir ist am Körper wirklich NIE kalt! Generell würde ich immer zum Frontzip raten – es kommt einfach deutlich weniger Wasser rein. Die Kritiker sagen jetzt bestimmt- „…aber man kommt ja so schwer rein“ – stimmt meiner Meinung nach nicht, hat man einen guten Anzug stimmt auch der An- und Ausziehkomfort.

Bei den Surf-Schuhen kann ich euch sehr die ION Ballistic Socks in 3/2 für die nicht ganz so kalten Tage empfehlen – wenn Eiswasser ist, greift am besten zu der 6mm Variante. Wie gesagt wers gerne gefühlsecht hat, min eine Nummer kleiner (ich fahre bei 43 normal, 42)

Bei den Fäustlingen würde ich euch unbedingt welche mit Glatthaut empfehlen zB: ION Open Palm Miten

Nehmt die Fäustlinge auch eher klein, dann rutschen sie nicht und die Finger bleiben eng zusammen – beim in die Hand blasen geht’s schnell und die Finger werden wieder warm. Um die Verdünstungskälte wegzubekommen gibt es für unter den Fäustling noch einen Geheimtipp – aber den verrate ich euch wenn wir in einem der nächsten Blog Beiträge – Tipps und Tricks zum Wintersurfen abarbeiten.

Ein Tipp zum Abschluss: Schießt euch beim Anzug nicht auf eine Marke ein, sondern probiert euch durch – der Winteranzug sollte wirklich sehr gut passen.

Neoprenanzüge

Interessant wären vermutlich die Topmodelle mit min 5mm, wer hier mehr Details wissen will kann mal in unseren Neoprenblog hineinlesen

Jungs:

Mädels:

Ion Jewel Select 6/5/4 Hooded

 

Surfschuhe

Hauben

Handschuhe bzw Fäustlinge

Unterzieher

 

Bis bald am Wasser

Euer Max Brinnich

 

 

Foilwings – neuer Trend oder einfach unnötig?!

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Foilwings bzw Wingfoilen

Wie bei fast allen neuen Entwicklungen im Wind- & Wassersport sind wir auch bei diesem Thema Wing-Surfen/Foilen wieder von Anfang an dabei. Die ersten Bilder von solcher Foilwings sind ja schon vor Jahren im Netz aufgetaucht: Tony Logosz – das Mastermind bei Slingshot – zuerst mit einfachen SUP Boards später auf dem Hydrofoil. Die Frage die uns seither beschäftigt: “Hat Wingfoilen das Potential ein neuer Trend zu werden – oder ist es eigentlich unnötig?”

Chris Sammer beim B&M Meeting

Unser erster Kontakt mit dem neuen Trendsport war im Frühling 2019 auf dem Duotone Händler-Meeting.  Alle wollten den brandneuen Foilwing probieren aber die meiste Zeit waren Teamrider damit am Wasser, also mussten wir uns noch ein wenig gedulden. Kurz danach gab es beim Surfworldcup am Neusiedlersee direkt in Österreich einen der ersten öffentlich zugänglichen Tests. Unser Windsurf-Foil Spezialist Chris (oder wie wir ihn auch nennen Bazi) hat sich direkt (ohne Einschulung) mit dem Wing auf ein SUP Foil gestellt und siehe da – nach 10min konnte er schon auf & ab foilen/fahren. Das USD Team war natürlich noch mehr motiviert und so standen wenige Zeit später alle zum ersten mal mit einem Wing am Brett.

Das „Foilwingen“ uns gleich von den ersten Versuchen an begeistert. 

Es ist wohl eine der einfachsten Arten, um sich auf einem Foil zu bewegen. Die Kontrolle über den Wing lernt man schnell und die verwendeten Hydrofoils sind in der Regel recht großflächig, was die Balance einfacher macht. Außerdem ist die Kontrolle über den Wing an Land sehr gut in langsamerer Bewegung trainierbar. Hat man die Grundbewegungen für den Richtungswechsel und die Power im Wing im Griff, ist der Rest intuitiv. Man kann Personen ohne Vorkenntnisse Foilwings auch an Land ausprobieren lassen, ohne dabei ein erhöhtes Verletzungsrisiko in Kauf zu nehmen. Uns machen die Wings auch mit den Carver Skateboards höllisch Spaß und wir warten schon auf das erste Eis…

Am Wasser ist die Herangehensweise eigentlich ähnlich wie beim Windsurfen oder Kitesurfen mit Hydrofoils. Für Anfänger eignen sich vor allem großflächige Hydrofoils, da der notwendige Lift schon bei langsamer Fahrt erzeugt wird und die größeren Flächen der Flügel auch mehr Stabilität geben. Wir haben die Wings mit unterschiedlich großen Hydrofoil Flügeln und Boards ausprobiert. Für die ersten Versuche eignet sich ein Flügel (unter Wasser) mit 2000cm – 2500cm Fläche und ein Board, das ein stabiles Stehen ohne Fahrt ermöglicht. In weiterer Folge kommt es darauf an, was man mit dem Wing erreichen möchte. Große Hydrofoil Flügel ermöglichen die Nutzung des Foilwings schon bei wenig Wind beziehungsweise mit kleineren Foilwings. Kleinere Hydrofoil Flügel ermöglichen ein agileres Fahren mit mehr Zug im Foilwing. Zum Springen sind schnellere Flügel mit einem höheren Aspekt Ratio besser geeignet. Bei den Boards gibt es auch große Unterschiede. Für den absoluten Leichtwindeinsatz eignen sich schon eher große Boards, für agile, Manöver und Performance orientierte Fahreigenschaften, ist ein möglichst kleines Board besser. Der unterste Windbereich ist auch mit physischer Fitness verbunden, da das Pumpen des Hydrofoils als zusätzliche Energiequelle hier eine große Rolle spielt. So fächert diese Sportart ihre Facetten wieder einmal breit und lässt viel Platz für Verwirrung bei der Material Wahl. Eines ist jedenfalls eindeutig. Ein zu kleines Board ist für den Anfang nicht ratsam.

Es steckt mit Sicherheit noch ein riesiges Potential in dieser noch sehr jungen Wassersportart. Wie bei allem Neuen, steht die Entwicklung am Anfang und wartet auf die Sportler die Grenzen verschieben.

Surfshop Upsidedown und verfügbare Wings:

Mittlerweile haben wir drei verschiedene Wings im Sortiment und auch ausgiebig auf Unterschiede in Leistung und Handling getestet. Es stellen sich hier unterschiedliche Konzepte mit verschiedenen Einsatzbereichen dar.

Hier ein kurzer Überblick über die drei Wings:

 

DUOTONE FOILWING:

Der Duotone Foilwing verfügt als einziger über einen festen Baum. Aufgrund dessen kann man den Duotone Wing sehr gut trimmen. Das erweitert den Einsatzbereich einer Winggröße. Das mehr an Gewicht durch die Stange fällt in der angepowerten Fahrt kaum auf, lediglich in neutraler Haltung ist es spürbar. Insgesamt fühlt sich der Wing im Vergleich relativ Druckvoll an. Der Baum zum Greifen vermittelt ein direktes und stabiles Handling.

Den Duotone Foilwing gibt es in verschiedenen Größen von 2m – 5m.

Angenehm hierbei ist, dass alle Größen mit dem selben Baum funktionieren.

OZONE WASP:

Die Wasp von Ozone überzeugt schon mit dem Packmaß und ihrem Gewicht. Das Gewicht lässt den Wing in Griffwechseln und dem allgemeinen Fahrgefühl sehr spielerisch wirken. Der Wing schränkt in den Bewegungen, besonders auch in neutraler Haltung, kaum ein. Die Schlaufen, die als Griffe dienen, sind weich und angenehm zu greifen. Aerodynamisch, wie von Ozone gewohnt, einwandfrei und sehr sauber, liefert die Wasp einen schnellen Wechsel zwischen Zug und Neutralität.

Die Ozone Wasp gibt es zur Zeit in 4m. Weitere Größen werden schon bald folgen.

 

 

SLINGSHOT SLINGWING:

Der Slingwing ist, wie man es von Slingshot erwarten darf, massiv in der Verarbeitung. Der Wing hat einen sehr stabilen Rahmen, der durch eine zusätzlich aufgeblasene Abströmkannte, den Slingwing auch in stärkeren, böigen Bedingungen nicht nervös werden lässt. Das Profil ist tendenziell auch eher auf diese Art von Bedingungen ausgelegt. Die Schlaufen, die als Griffe dienen, sind starr am Wing angebracht und weich angenehm zu greifen. Das Gewicht des Slingwing ist etwas höher, was der Robustheit allerdings durchaus zu Gute kommt.

Den Slingshot Slingwing gibt es in 4,2m. Diese Größe eignet sich auch für einen Einsatzbereich um 20ktn herum sehr gut.

 

 

Wir haben von allen 3 Modellen Test-Wings im Shop und auch passende Foilboards & Foils dazu. Also wer es probieren möchte ist jederzeit willkommen!

Ps.: In einem der nächsten Blog werden wir noch genauer auf die verschiedenen Foils & Boards eingehen und weitere Eindrücke schildern!

Mastfüße und Mastverlängerungen – die Qual der Wahl

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Man möge denken, dass es in den letzten 20 Jahren kaum mehr Innovationen bei Mastfüßen und den passenden Verlängerungen gegeben hat –  das stimmt aber so nicht ganz. Waren in der Zeit um 2000 das Pushpin System besonders auf Maui sehr beliebt, hat sich bei uns mittlerweile eigentlich das Pin System (mit Ausnahme des Neil Pryde MXT Systems) durchgesetzt. 

Auch bei den Verlängerungen hat sich viel getan um die Trimmkräfte zu reduzieren und das Fädeln zu vereinfachen (die Duotone PowerXT ist wohl eine der wirklich echten Innovationen im Windsurfen der letzten Jahre). Wir wollen euch einen Überblick über unsere Produkte im Shop geben und euch ein wenig die Unterschiede aufzeigen. 

Mastverlängerungen

Wir unterscheiden logischerweise zwischen RDM(Reduced Diameter) (also dem Skinny Mast) und SDM (Standard Diameter = dicker/normaler Mast). Je nach Mast braucht man also die passende Verlängerung, eh klar wird man jetzt sagen. Wir stehen bei der Kundenberatung eigentlich immer vor einer Grundsatzentscheidung: Carbon oder Aluminium. Carbon ist meistens deutlich leichter, kann also bei sehr leichten Riggs Sinn machen – ist aber leider auch sehr teuer, und falls etwas ganz schief geht – die Carbon-Verlängerung bricht – die etwas günstigere Aluminium-Verlängerung verbiegt vermutlich eher als sie zerbricht. 

Ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium: Kann/Will man das Segel normal durchsetzen oder hat man es gerne einfach und ratscht das Segel einfach nach unten. Wer mit seiner klassischen Verlängerung die letzten Jahre immer glücklich war und/oder sein Segel sowieso problemlos durchziehen kann, wird vermutlich mit einer normalen Verlängerung mit Rollenblock glücklich sein/bleiben. Aber ein bisschen Komfort gefällig? Großes Segel, hohe Trimmkraft? Gerne Feintuning am Wasser? Das Hinsetzen auf der dreckigen Wiese beim Trimmen satt? Dann wäre vielleicht eine Duotone PowerXT etwas. Der Tampen wird nur über den Rollenblock geschlagen, das Segel etwas vorgespannt (mit der bloßen Hand) und dann das Windsurfsegel in die perfekte Position getrimmt. Der Großteil unseres Teams schwört auf die PowerXT, denn mit keiner anderen Mastverlängerung kann man den Trimm seines Segels so exakt durchführen oder sogar am Wasser problemlos nachtunen – praktisch kraftlos. Besonders Slalomfahrer und Racer setzen auf ihre “Ratsche”, da der mm genaue Trimm im Highend-Bereich wirklich einen Unterschied machen kann. Ok, und selbst die Profis sparen sich die Kraft vom Trimmen lieber fürs Windsurfen 😉

Unsere meistverkaufte Windsurfmast-Verlängerung ist die Duotone Uni.XT (gibts in Alu und Carbon und SDM und RDM). Sie hat ein schnelles Einfädelsystem, kann auf jedem Segel verwendet werden, ist innovativzu verstellen und sehr stabil. Die Aluminium Variante liegt außerdem noch im mittleren Preissegment. Unser Teamrider Max Brinnich zeigt euch im Video zwei Arten, wie ihr beim aufriggen bestimmt keinen Tampen über Kreuz habt.

Dahinter folgt eigentlich direkt die PowerXt mit der Ratsche, ebenfalls aus dem Haus Duotone. 

Ebenfalls gehen bei uns die NeilPryde UXT und MXT gerne über die Ladentheke. Die UXT ist eine klassische Pinverlängerung, die MXT hat die weiter oben beschriebene Pryde-eigene Mastfußaufnahme. Es gibt einige Wavewindsurfer die auf dieses Produkt schwören, da sie scheinbar unkaputtbar sein soll. Beide Verlängerungen sind ebenfalls in edlem Carbon erhältlich (gehören dann aber zu den absolut teuersten Extensions bei uns im Shop – 309€). 

Im unteren Preissegment verkaufen wir großteils Ascan bzw. die EPX Linie von Duotone. Ebenfalls gute Verlängerungen, aber deutlich höhere Trimmkräfte und keine Ideale Tampenführung. 

Mastfüße

Wir unterscheiden hier zwei Systeme: Zum einen die Tendon-Mastfuß-System und zum anderen die klassischen Powerjoints. Generell gilt und wir wiederholen uns hier gerne – man sollte den Mastfuß regelmäßig austauschen – das Gelenk (die Sehne/Tendon/Powerjoint) sollte vor jeder Surfsession auf Beschädigung überprüft werden und spätestens nach 3 Jahren ersetzt werden – hier sparen kann wirklich gefährlich werden (Wir haben alle Ersatzteile lagernd und helfen gerne beim Tausch). Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Mastfußplatten sind kaum vorhanden und man kann mit jedem unserer angebotenen Produkte sicher surfen! Aber dennoch unterscheiden sich unsere „Pro Mast Bases“ (Duotone iBase oder Neilpryde Power U-Base) von den etwas günstigerenPowerjoint Lösungen: sie sind nämlich etwas steifer/härter im Gelenk und sind niedriger. Man mag jetzt denken: „das macht nicht viel Unterschied“ – stimmt schon, ist aber dennoch besonders im Kabbelwasser durch weniger Kontrolle spürbar. Powerjoints sind zwar/weicher und höher haben aber meistens eine längere Haltbarkeit (Ascan Mastbase) und sind sogar etwas günstiger. Möchte man das Pryde MX System nutzen, muss man ebenfalls zum passenden Mastfuß greifen, der mit einer Pro Tendon kommt.

Thema Sicherheit

Alle Systeme haben als zusätzliche Sicherheit einen aussen liegenden Gurt oder Tampen, der bei einem Bruch des Gelenks Segel und Brett zusammenhält. Dabei sollte angemerkt werden (Der Autor dieser Zeilen erlitt gerade einen Bruch) die Segel/Brett Verbindung bleibt zwar zusammen – trotzdem kann man kaum zurücksurfen, da der Abstand recht groß wird und man leicht das Brett beschädigt. Hier geht Duotone bei der iBase einen etwas besseren Weg: Der Sicherheitstampen liegt innerhalb der Mastfuß-Sehne, so bleibt bei einem Bruch die Verbindung viel näher zusammen und die Chance das Windsurfboard zu beschädigen ist deutlich unwahrscheinlicher!

Welches SUP Board Kaufen?!

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Eigentlich war dieser Beitrag schon viel früher geplant, aber wie es nun mal bei uns ist… wir haben im Sommer Hauptsaison und da kommt man nicht immer zu allem was man sich vornimmt. Und schließlich ist es uns ja am wichtigsten im Shop für euch da zu sein!

SUP – Stand Up Paddeling

Als neuen Trend kann man es mittlerweile nicht mehr bezeichnen – dafür ist der Sport schon zu etabliert und man sieht ja doch an so gut wie jeden See in Österreich jemand mit dem SUP. Unser erster Kontakt mit SUP-Boards war 2008 auf einem Fanatic Händlermeeting in Tarifa. Wir hatten damals nicht besonders gute Windbedingungen und daher war das Thema SUP gleich mal viel präsenter als alle dachten. Und die Stand Up Paddle Boards waren immer am Wasser. Wir hatten auch sofort Spaß damit und waren begeistert wie leicht man mit den großen Boards kleine Wellen erwischt und wie viel Spaß es macht. Damals noch ausschließlich mit Allround SUP-Boards in kleinen Wellen hat sich in der Entwicklung seit dem enorm viel getan. Das bringt uns gleich zu nächsten Thema: Shapes/Formen.

 

Shapes

Wir unterscheiden bei den SUP´s einige Grundformen: Allround-Boards, Wave-Boards, Tounring-Boards und Race-Boards. Exoten wie zb.: spezielle River-Boards für Wildwasser Einsatz lassen wir mal beiseite. Da die SUP´s vom Wellenreiten abstammen werden die Größen meist in Fuß & Zoll (1 Fuß 30cm / ein Zoll 2.5cm) angegeben wie es bei Wellenreitboards üblich ist. Hier eine kurze Übersicht mit Beispielen anhand von Fanatic Boards:

  • Wave-Boards sind wie der Name schon sagt für den Einsatz in der Welle gemacht. Sie ähneln von der Form her klassischen Wellenreitboards – nur Größer und mit mehr Volumen. Waveboards sind meist zwischen 7 Fuß und 9 Fuß lang.  Zb.: Fanatic Allwave / Prowave
  • Allround-Boards (zb.: Fanatic Fly/ Fly Air) können je nach Größe auch in Wellen eingesetzt werden sind aber hauptsächlich für Flachwasser Paddeln gedacht. Die gängigsten Größen sind um die 10 Fuß lang und meist um die 30 (längere um 32-33) Zoll breit. Je breiter ein Board umso kippstabiler ist es. Die Form ist runder als bei Waveboards. Die Allroundboards sind die gängigsten Boards am Markt.
  • Touring Boards (zb.: Fanatic Ray) sind länger und haben eine Spitze Nose / gepfeilte Form. Hier komt die alte Weisheit „Länge läuft“ zu tragen. Je länger das Board, umso schneller und stabiler läuft es gerade aus. Allerdings geht es nicht so eng um die Kurve mit Touring Boards. Touring Boards gibt es um 11 – 12 Fuß Länge.
  • Race Boards (zb: Fanatic Falcon) – wie der Name schon sagt werden bei SUP Rennen eingesetzt. Sie sind von der Form ähnlich wie Touringboards allerdings um einiges schmäler. Weil je schmäler umso schneller – allerdings auch weniger Kippstabil! Raceboards sind zwischen 12 und 14 Fuß lang – die 14 Fuß werden hauptsächlich bei Langstrecken Rennen verwendet.

Bauweise

Die zweite große Unterteilung betrifft die Bauweise der Boards. Wir unterscheiden hier grob zwischen Hardboards und Inflateable Boards:

  • Hardboards werden in Sandwichkonstruktion mit Schaumkern laminiert und bieten die höchste Steifigkeit und auch die beste Performance. Allerdings sind sie nicht so robust und auch nicht so einfach zu transportieren wie Aufblasbare Boards. SUP Hardboards werden hauptsächlich in der Welle und im Racebereich eingesetzt. Auch bei Touringboards macht es Sinn ein Hardboard zu nehmen wenn man den Platz hat dafür!
  • Inflateable Boards sind aufblasbare Boards bei denen es wiederum verschiedene Konstruktionen gibt. Das Grundmaterial ist bei allen gleich und nennt sich Drop-Stitch: zwischen der Ober- und Unterschicht sind in dem Board Fäden gespannt die dem Board die Form und die Steifigkeit geben. Dann gibt es die Single-Layer (zb: Fanatic Pure Air) – einlagige Bauweise – die am leichtesten und günstigsten ist – wiederum nicht so steif! Die Stringer Bauweise(zb: Fanatic Fly Air) – bei der an der Ober- und Unterschicht in der Mitte ein zusätzlicher Streifen aufgeklebt ist um dem Board höhere Steifigkeit zu geben. Die Steifste und hochwertigste Bauweise sind die Double-Layer Konstruktionen (zb.: Fanatic Fly Air Premium) – hier ist das Board rundherum mit 2 Lagen Material verklebt – bzw. im Falle von Fanatic thermisch verschweißt. Die Double-Layer sind die steifsten Boards mit der besten Performance unter den aufblasbaren SUP´s.

 

So… das war ein kleiner Überblick zum Thema Stand Up Paddeling – SUP – mit schon mal ziemlich viel Information… aber wir hoffen euch damit zu helfen das richtige Board zu finden. Wie immer haben wir natürlich auch Testboards zur Verfügung und bitten euch im Shop vorbei zu kommen um euch ausführliche Beratung zu holen!

Der perfekte Kite für mich

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Meine Kitereise begann 2012 in Podersdorf am Neusiedlersee. Mit meinen 14 Jahren war ich weitaus die jüngste und leichteste Schülerin, allerdings gerade schwer genug um Kiten zu lernen. Das wollte ich nämlich seit ich die ersten Jungs mit bunten Schirmen über den See flitzen sah (circa 2007). Nicht ganz optimal startete ich schließlich an einem kalten Apriltag in meine erste Wassereinheit. 1:4 Unterricht- wir waren quasi uns allein überlassen und alle 20min kam der Lehrer kurz vorbei. Obwohl wir 2h lang bei 30knt durchs Wasser gezogen/ gefetzt wurden, steife Hände vom kalt See hatten und nicht ansatzweise den Kite unter Kontrolle- war die Leidenschaft geweckt.Also erster Tipp schon mal – sucht euch eure Kiteschule gut aus – am besten keine Gruppenschulungen am Wasser! Unsere Kiteschule Kite2Fly hilft da gerne weiter 😉
Ein paar Wochen später war ich felsenfest davon überzeugt einen eigenen Kite zu brauchen und so begann die Suche… Jeder steht einmal am Anfang seiner Kitekarriere und genau in dieser Zeit lässt man sich am aller meistens von anderen beeinflussen. „Was? Du kannst nach 4 Wassereinheiten noch nicht Höhe laufen? Überlegst du ernsthaft, ob du dir einen eigenen Kite kaufst, damit würde ich noch, warten bis du größer/ besser bist… Naish ist so scheiße, Core ist viel besser! Usw.“. Ziemlich verunsichert wurde mir schließlich ein gebrauchter Kite eingeredet, der weder von der Größe für unseren Neusiedlersee- noch für mein damaliges Können geeignet war. Damit DIR das nicht passiert hier mein Tipp, der darüber entscheiden könnte, ob du weiterhin Spaß beim Wassersporteln hast oder den kürzlich gekauften Kite nach der ersten Session an den Nagel hängst.
INFORMIERE DICH! Und nimm dir Zeit für deine Entscheidung- vielleicht ist es doch nicht die beste Idee einem Kitelehrer seinen gebrauchten Schirm abzukaufen, nur weil du denkst er wird schon wissen was gut für einen Anfänger ist. In meinem Fall wurde mir ein ziemlich radikaler Freestyle-Kite verkauft, der mir viel zu schnell und klein war.

Welche verschiedene Kites gibt es überhaupt?!

Damit dir sowas nicht passiert hier eine kleine Zusammenfassung aller geeigneten bzw. eher ungeeigneten Schirme für Anfänger.

1. Generell gibt es zwei grundlegende Unterschiede: Tube-Kites und Mattenkites.

Wie der Name schon verrät, werden Tube-Kites durch ihren aufblasbaren Schlauch (=Tube), der dem Schirm die charakteristische Form gibt, charakterisiert. Mattenkites/ Softkites hingegen müssen nicht aufgepumpt werden, da sie über Luftkammern verfügen, die den Kite quasi von selbst aufpumpen.

Duotone Rebel und Flysurfer Soul(Alternativ Ozone Hyperlink oder Subzero)

2. Tube-Kites lassen sich weiter in zwei Hauptkategorien teilen: C-Kites, sowie Bow/Hybrid-Kites.

Das Besondere an C-Kites sind auf jeden Fall die rechteckigen Tips (=Enden des Schirmes) an denen die Steuerleinen direkt am Kite angebracht werden und nicht über Waageleinen indirekt mit dem Schirm verknüpft sind. Oftmals besitzen C-Kites auch eine fünfte Leine, welche zusätzliche Stabilität liefert. C-Kites werden eigentlich nur zum Freestylen (Tricks und Sprünge), sowie zum Wakestylen (kiten über Kicker& Obstacles) verwendet, da sie sehr direkt zu lenken sind und vergleichsweise eine kleine Windrange haben. Profis lieben den Kite für seinen „Slack“. Das bedeutet, dass der Kite einen kräftigen Zug beim Absprung entwickelt, der Druck jedoch nach dem Absprungnachlässt & der schirm quasi driftet ohne Spannung in den Leinen. Diesen Slack nutzen Freestyler aus um ihre Handlepasses(Bar wird hinter dem Rücken von einer Hand zur anderen gereicht) zu machen. Sollten dir die oben genannten Begriffe nichts sagen, geschweige denn noch nicht springen, dann lass lieber die Finger von C-Kites. Für Anfänger ist dieser Kite nicht zu empfehlen, da es Erfahrung im Relaunch benötigt und nicht selten schwimmen blutige Anfänger länger als nötig mit C-Kites im Wasser. Allerdings sind gebrauchte C-Kites häufig die günstigsten Kites zum Saisonende, da es wenige Kiter gibt, die mit ihnen umgehen können. Nicht auf diese Schnäppchen reinfallen! Wer dennoch gerne mal die C-Kites begutachten würde, die wir im Shop anbieten: Duotone Vegas, Airrush Razor, North Kiteboarding Pulse, Slingshot Fuel hätten wir im Sortiment.

Bow/Hybrid-Kites sind die mit Abstand häufigsten Kites bei uns am Himmel. Ihre Form erinnert eher an einen Bogen als an ein C und auch an den Tips unterscheiden sie sich indem sie eher spitz zulaufen. Angeknüpft werden Bow/Hybrid-Kites indirekt über sogenannte Bridles (=Waageleinen), die den Kite weniger aggressiv gestalten und so für jedermann zu handlen sind. Sie haben einen größeren Einsatzbereich (Windrange) und starten auch leichter aus dem Wasser. Bow-Kites kann man wiederum weiter unterscheiden in Open-C.

Quasi eine Zwischenstufe zwischen C und Bowkite, allerdings mit Bridles und rechteckiger zulaufenden Tips (Duotone Dice). Diese Form wird häufig von Hobby Freestylern verwendet, die jedoch in Springen und Höhe Laufen keine Abstriche machen wollen. Sie haben mehr depower als reine C-Kites und starten auch leichter aus dem Wasser.
Bow/Hybrid-Kites können auch in ihre Einsatzgebiete unterschieden werden wie z.B. Wavekites, Freeridekites oder Racekites. Sie alle unterscheiden sich etwas in ihren Eigenschaften. Während Wavekites z.B. schnell drehen in der Welle wird das von einem Racekite nicht erwartet. Für Racekiten benötigt man maximale Höhelauf-eigenschaften, die man in der Welle nicht benötigt. Wavekites haben zusätzlich die Eigenschaft des „Driftens“. Erwischt ein Kiter nämlich eine Welle und reitet diese ab, braucht es einen Kite der bei fehlender Leinenspannung am Himmel stehen bleibt und nicht runterpurzelt („stalled“) wie man es vielleicht von Windlöchern am See kennt. Unsere Hauptvertreter sind  Duotone Neo/Ozone Reo.


Jetzt zurück zu Anfängerkites, beziehungsweise Freeridekites, die für die ersten Jahre Kiten mehr als ausreichend sind, da man mit ihnen quasi alles machen kann. Besonders als Einsteiger braucht man einen Schirm der einfach zum Relaunchen ist, leicht zum Höhe laufen, sowie depowern, wie auch ein gutmütiges Flugverhalten an den Tag legt. Einsteigerkites sind jedoch kein vergeudetes Geld wie z.B. im Wellenreiten, wo man mit fortschreitendem Können ein immer kleineres Brett braucht. Mit Freeridekites hat man lange seinen Spaß, und sollte man nicht vor haben in die Profiliga des Freestylens aufzusteigen oder nach Mauritius zu ziehen, um das restliche Leben One Eye zu kiten, ist man mit einem Freeridekite gut bedient. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich wohl nicht mit einem Naish Torch C-Kite Kiten gelernt. Passende Vertreter wären zB Duotone Evo und Rebel, Slingshot Rally GT oder Ozone Catalyst.
Alles in allem würde ich sagen – informiert euch auch selbst – aber lasst euch auch im Fachhandel beraten. Die Jungs bei uns im Shop haben extrem viel Erfahrung und testen auch so gut wie jeden Kite der neu rauskommt.

Viel Spaß am Wasser!

Das richtige Windsurfsegel finden

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Welches Windsurfsegel-Modell ist das perfekte für mich

Die Übersicht über die aktuellen Windsurf-Segel zu behalten ist selbst für uns als Insider und Shop mittlerweile nicht mehr ganz so leicht. Jedes Jahr kommen neue Modelle, beliebte Segel werden umbenannt, oder die Modellpalette noch mehr ausdifferenziert: so kommt es nicht selten vor, dass es alleine vier unterschiedliche Wave-Modelle gibt, 5 verschiedene Freeride- und viele Spezialistensegel. Wir haben uns vorgenommen, euch bei einer Orientierung anhand unseres Sortimentes zu helfen – und natürlich falls Fragen offen bleiben, schreibt uns gerne eine Mail oder kommt vorbei!

Also welches Segel brauchst du?! Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten (klar sonst würden wir diesen Artikel ja nicht gerade schreiben). Jede Marke hat eine vielzahl an verschiedenen Typen im Sortiment, die sich meist sogar im Einsatzbereich überschneiden. Grundsätzlich kann man aber die Segel in folgende Kategorien einteilen:

  • Wave Windsurfsegel
  • Freestyle Windsurfsegel
  • Freeride/Freerace Windsurfsegel
  • Slalom Windsurfsegel
  • Foil Windsurfsegel

Unsere am meisten nachgefragten Segel sind aus der Kategorie Freeride/Freerace gefolgt von kleinen Wavesegel. Dies hat einfache Gründe: die meisten Windsurfer lieben es Fullspeed über den See zu cruisen, aber mit Kontrolle und einfachen Handling. Die Endperformance ist dabei nicht ganz so wichtig wie Halseneigenschaften und einfache Bedienung. Bei viel Wind schätzen sie die Stärken eines kleinen Wavesegels, dass natürlich auch im Flachwasser gut funktioniert: es ist nämlich meist deutlich stabiles als ein klassisches Freeride Windsurfsegel. Freestyle, Slalom oder Foil Segel, sehen wir hier bei uns am Neusiedlersee in erster Linie als Spezialistensegel von Highend-Surfern.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Modellwahl eigentlich immer Größenabhängig ist.

Unser Vorschlag wäre:

  • 3,5-5,0m2 Wavesegel
  • 4,5-7,0m2 Freeride (ohne Camber)
  • 6,5-8,5m2 Freeride/Freerace (mit Camber)

 

Freeride Segel (unser Bestseller)

Duotone S_Type

Wir wollen uns nun vorerst den Freeride Windsurf-Segeln widmen.

Wir würden sagen, für 80% der aktiven Windsurfer sicher keine falsche Wahl. Die meisten Freeridesegel sind einfach zu Trimmen, haben ein geringes Segelgewicht, sind fahrstabil und besitzen gutes Angleitverhalten. Die Windrange ist relativ groß und der Topspeed gut (wenn auch nicht der beste vgl. Slalomspeedsegel). Manche sportlicher orientiertere Modelle kommen auch aus einer Kategorie die viele Hersteller „Freerace“ nennen, diese Segel haben meist Camber, hierzu aber gleich mehr.

Welche Vertreter haben wir hier im Shop?

Von unseren Hauptmarken

Teilweise gibt es noch überschneidungen der Segel und man kann auch ruhig Freeride/Freestyle/Wave Segel noch in diese Kategorie zählen. Hier wären zB: Vertreter:

 

Camber vs Camberlos

Fall du Dir jetzt denkst: „WTF was ist überhaupt ein „Camber“ bei einem Windsurfsegel?!“ Kein Problem…

Ein Camber ist eine Art Zange, die von der Latte an den Mast geht.

Was ist aber jetzt der Vorteil davon?

Kurz gesagt, ein Camber sorgt für ein perfektes Profil im Segel. Während Camberlose-Segel erst durch den Winddruck ihr Profil entwickeln, steht bei einem Segel mit Cambern das Profil stets perfekt. Besonders an böigen Spots kann dies von Vorteil sein, denn die Segel haben ein besseres Durchgleiteverhalten bei Windlöchern (oder Manöver), sind bei viel Power besser am oberen Limit kontrollierbar und besitzen meist auch einen höheren Topspeed. Nachteile sind das etwas kompliziertere Aufbauen (Aufrigg Video), die schwergängigere Lattenrotation (die Manöver schwieriger macht) und die schlechteren Angleiteigenschaten. Cambersegel sind für Anfänger und Aufsteiger nicht zu empfehlen. Meist können Freeride Segel mit Herstellerfremden Masten gefahren werden, sobald Camber im Spiel sind sollte man aber unbedingt zum richtigen Mast greifen, da sonst eine perfekte Rotation nicht garantiert werden kann!

Vor und Nachteile von Freeride/Freerace Windsurfsegeln

  • Mehr Angleitpower als ein Wavesegel
  • Geringes Segelgewicht durch Verzicht auf überdimensioniserte Verstärkungen
  • Leicht aufzubauen
  • Gute Kontrollierbarkeit
  • Ideales Segel für den Neusiedlersee und fast alle Flachwasserspots
  • Schwereres Handling als Wavesegel

Camberlose Freeridesegel richtig aufriggen

Wie bereits angedeutet sind Camberlose Freeride Windsurfsegel relativ einfach aufzubauen und NICHT Trimmsensibel. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen und unseren Chris Sammer gefragt, ob er für euch ein 7.3er E_Type aufriggt und euch die Details erklärt:

Falls Du jetzt etwas mehr weißt, aber noch immer nicht sicher bist was du genau brauchst/willst, komm doch einfach bei uns im Shop vorbei. Wir beraten dich gerne und haben auch diverses Testmaterial , so kannst du dir einen eigenen Eindruck verschaffen.